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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

202 
Eisenbahnen: Die Lokomotive. 
Infolgedessen war auch der Koksverbrauch der „Sanspareil" ungewöhnlich groß. 
Dennoch zeigte sich diese, solange sie fahren konnte, in Bezug auf Leistungs 
fähigkeit der „Rakete" mindestens ebenbürtig. Ihre Dampfentwickelung war 
trotz der kleineren Heizfläche 
um etwa 1 / 3 größer als die 
der letztgenannten Lokomotive. 
Auch die „Novelty" erfüllte, 
solange sie fuhr, die Be 
dingungen. Sie fand wegen 
ihrer zierlichen Bauart sogar 
die meisten Anhänger, aber 
„Rocket" allein hatte von An 
fang an genügt. Ihr wurde 
der Preis zuerkannt und dieser 
von den Direktoren je zur 
Hälfte an R. Stephenson und 
an Booth ausgezahlt. — 
Nach diesen Probefahrten er 
setzte Stephenson die beiden 
einseitigen Ausblasemün 
dungen der Abdampfröhren 
durch ein nach Art der „Sans- 
pareil" angeordnetes Blas 
rohr. Dessen Wirkung steigerte 
die Dampfentwickelung so sehr, 
daß die „Rakete" nunmehr 
das dreifache wie vordem zu leisten vermochte. Auch „Sanspareil" und „Novelty" er 
zielten später nach gründlicher Ausbesserung höhere Leistungen als am Rainhiller Tage, 
wie nachstehende Übersicht lehrt. 
Dampfcylinder 
Gewicht 
Aus ebener Strecke: 
Heiz- 
Rost- 
ohne Tender 
durchschnitt- 
beförderte 
Lokomotive 
fläche 
fläche 
Durch-. 
meffer 
Hub 
•Sag 
S 
(betriebs 
fähig) 
liche Fahrge 
schwindigkeit 
Wagenlast 
einschl. des 
Tenders 
qm 
qm 
mm 
mm 
mm 
kg 
km 
kg 
s ursprünglich 
12,8 
0,51 
203 
419 
1435 
4572 
22,2 
12 954 
Rocket: < mit richtigem 
s Blasrohr 
„ 
„ 
„ 
„ 
„ 
21,6 
22,g 
16,1 
40 640 
Sanspareil^ursprmrgl'ch 
8,1g 
© 
178 
457 
1372 
4850 
14 478 
60 960 
Novelty: { ursprünglich 
3,88 
0,16 
152 
305 
1270 
2743 
24,1 
12,9 
8128 
28 956 
Nach der Entscheidung der „Lokomotivschlacht", wie die Engländer gern das Wett 
fahren bei Rainhill nennen, wurden seitens der Verwaltung der Liverpool-Manchester 
bahn 8 Lokomotiven, darunter „Northumbrian" (S. 204), der Stephensonschen Fabrik in 
Bestellung gegeben. Sie erhielten bereits eine Rauchkammer und 80 bis 90 Feuerrohre 
von 51 min Weite, was die Heizfläche auf 28 gm hob. Ferner wurden die Dampfcylinder 
etwas flacher geneigt, als bei der „Rakete", um die bei letzterer während einer jeden Rad 
umdrehung auftretenden heftigen Federschwingungen zu ermäßigen und eine ruhigere Gang 
art bei höherer Fahrgeschwindigkeit herbeizuführen, woran es jene noch sehr fehlen ließ. 
Auch Hackworth arbeitete alsbald einen neuen Entwurf für eine Personcnzug- 
lokomotive aus. Nach Colburn übergab er ihn am 3. März 1830 der Fabrik von 
Stephenson L Co. zur Ausführung. Die Anordnung dieser Lokomotive, „Glob e" genannt, 
ist für den Lokomotivbau von maßgebender Bedeutung geworden. Die Dampfcylinder 
waren wage recht unter den Kessel und innerhalb der Räder gelegt, so daß die Treib-
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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