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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

556 
Zweiundzwanzigstes Buch. 
gedacht wird als das heutige, bewegen sie sich in sich freier, 
ungebundener als die Charaktere der Gegenwart. 
Im Sinne der soeben aufgestellten Unterschiede ist Schiller 
kaum je völlig realistischer Dichter gewesen. In seiner Jugend⸗ 
zeit war er vielmehr idealistischer Zukunftsdramatiker und in 
seinen reiferen Jahren historischer Idealist, während „Don 
Carlos“, das Drama der Zeit zwischen Jugend und Reife, 
zwischen diesen beiden Spielarten vermittelt. 
Schon von dieser Betrachtung aus also hat Schiller eine 
zwar einseitige, aber bedeutende Entwicklung erlebt. Stellen 
wir uns aber auf den allgemeinen idealistischen Standpunkt 
der letzten Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts und übersehen 
von diesem aus die Einzelheiten seines Schaffens, so tritt uns 
erst recht eine schier unentwirrbare und tatsächlich auch nicht 
immer gänzlich klare Fülle der Entwicklung entgegen; und 
Goethe behält recht mit dem Verse, in dem er gelegentlich eines 
Maskenzuges im Jahre 1818, der Bilder aus Schillers Dramen 
darstellte, den verewigten Freund „den Sinnenden“ nannte, 
„der alles durchgeprobt“. 
Wir erinnern uns, daß Schiller in seinen Jugenddramen 
klar noch an Resten, in unklarer Weise vielleicht sogar noch am 
Ganzen der christlichen Schicksalsidee festgehalten hatte!, wenn 
sich ihr auch immer mehr, und schließlich im letzten Akte jedes 
Stückes siegreich, ein immanentes, nicht näher charakterisiertes 
Schicksal, ein Schicksal aber jedenfalls der Rache und der Ver— 
geltung, entgegenstemmte. 
Wie stellte sich nun zu dieser Entwicklung das erste der 
großen Dramen der reifen Zeit, die „Wallenstein“-Triologie? 
Man weiß, daß dem Dichter die Bewältigung dieses Stoffes, 
der ihm aus der Bearbeitung der Geschichte des Dreißig⸗ 
lährigen Krieges zuwuchs, große Schwierigkeiten gemacht hat. 
Und die Lösung ist denn auch keineswegs durchsichtig. Das 
Schicksal scheint, etwas äußerlich betrachtet, beinahe in die 
Armee verlegt zu sein; sie ist das „Objekt, worauf ‚Wallen⸗— 
S. oben S. 4709 ff.
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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