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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Die ersten Zahnradlokomotiven. 
227 
Uhi 
1 
ln 
JoL 
229, 
Cathearto Lokomotive für dir Wadifon-Indianapolis-Kahn, 1847. 
(Erste vereinigte Retbungs- und Zahnradlokomotive.) 
Geschichte der ZahnradloKomokive. 
Die Geschichte der Zahnradlokomotive hängt eng mit der im ersten Abschnitt S. 130 ff. 
gegebenen Geschichte der Zahnbahnen zusammen. Blenkinsop hatte 1811 seine erste 
Lokomotive dieser Art bei Murray in Bestellung gegeben, sie wurde ein Jahr später in 
Betrieb gesetzt. Auf v 7 
stark ansteigender Strecke 
vermochte sie zwar ihre 
Last mit einer Fahr 
geschwindigkeit bis 5 lern 
in der Stunde zu be 
fördern, auf wagerechter 
Bahn war sie aber zu 
langsam, besaß zudem 
erhebliche Mängel, die 
ihrer Verbreitung hin 
derlichwaren. Die nächste 
und wirklich brauchbare 
Zahnradlokomotive 
wurde 36 Jahre später 
nach Cathcarts Entwurf 
von der Baldwin-Fabrik (Philadelphia) für die früher schon genannte Steilrampe 
(60°/oo) der Madison-Jndianapolis-Bahn gebaut. Der Antrieb der sämtlich miteinander 
gekuppelten Räder erfolgt nach Abb. 229 durch zwei neben der Rauchkammer liegende 
Cylinder. Der Vorderkessel war gegen heutige Verhältnisse sehr lang (Heizrohrlänge 
5200 min). Etwa in der Mitte der 30 500 kg schweren Lokomotive lag das Antrieb 
zahnrad , das von zwei senkrecht ge 
lagerten Dampfcylindern mittels zweier 
Rädervorgelege in Umdrehung ver 
setzt wurde und in die, in der Gleis 
mitte eingebaute, gußeiserne Zahnstange 
eingriff. Ein fünfter (!) Cylinder (oben 
auf dem Kessel) diente dazu, das Zahn 
rad beim Eintritt in die Steilrampe zu 
senken, beim Verlassen derselben zu heben, 
um die Lokomotive auf den schwächer 
geneigten, ohne Zahnstange verlegten 
Strecken als gewöhnliche Reibungsloko 
motive zu betreiben. Wir haben also 
hier bereits eine vereinigte Zahnrad- und 
Reibungslokomotive, wie sie in ver 
besserter Form 28 Jahre später von 
Riggenbach, dann in vollkommenster Art 
1885 von Abt und zwar zuerst in 
Deutschland eingeführt wurde. 
Die erste brauchbare reine Zahn 
radlokomotive zugleich für schmiedeiserne 
Zahnstange wurde 1867 von Marsh 
und Aiken für die Bergbahn auf den Mount Washington entworfen, nachdem sich eine 
1866 von einer Bostoner Fabrik gelieferte Zahnradlokomotive nicht bewährt hatte. 
Diese letztere war von der denkbar einfachsten Anordnung und erinnerte an die selt 
samen Lokomotiven jenes Landes, die um das Jahr 1830 aufgetaucht waren. Der 
senkrecht stehende Kessel war um zwei Zapfen drehbar, damit er sich auf den verschieden 
steil angelegten Zahnrampen stets wieder senkrecht einstellen konnte. Eine Speisepumpe 
230. 
Znhnradlokomvtivr der Mount Washington Kahn. 
Dritte Kanart, 1871.
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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