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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Vorteile großer Kolbengeschwiiidigkeit. Ersatz des stehenden Kessels durch den liegenden. 231 
Allerdings sind bei der Schiffsmaschine Stangen und Zapfen durchbohrt, uni dadurch das 
Gewicht etwas zu mindern, und das Schwungradgewicht fallt fort. So wiegt die 1900 von 
Borsig-Berlin in Paris ausgestellte Dampfmaschine mit 40 000 lex schwerem Schwungradc 
insgesamt 310 000 lex und leistet bei 40 minütlichen Umdrehungen ihrer Kurbelwelle 2000 
bis 2800 Pferdestärken; das gibt 110 bis 155 kg auf eine Pferdestärke. Die gleich kräftige 
Maschine eines Torpedojägers macht 340, also 8 1 /2 mal so viel Umdrehungen in der Minute 
und wiegt nur 15 000 kg, das ist nur 5 bis 7‘/ 2 kg auf eine Pferdestärke. 
Man spart durch große Geschwindigkeiten also an Raum und Anlagekosten und wendet 
sie deshalb heutigestags innerhalb gewisser Grenzen so viel als möglich, sowohl im allgemeinen 
Maschinenbau als auch im Lokomotivbau, an. 
Bei den Reibungslokomotiven einzelner amerikanischer und englischer Schnellzüge ist mau 
zur Zeit bei 7 m/sec. Kolbengeschwiiidigkeit angelangt; das ist ein sehr großer Wert vom 
Standpunkt des Maschincnkonstrukteurs aus. Noch vor 25 Jahren ging man nicht gern über 4 m, 
stieg dann auf 5 m, um auch diese Grenze vor kurzem noch erheblich zu überschreiten. 
234. Lokomotive der Pilatusbahn. 
Erbaut von der Schweizer Lolomotiv- und Malchinensabrik Winterthur. 
Der stehende Kessel der Rigilokomotiven erwies sich trotz verschiedener Vorzüge tut 
Betriebe nicht so vorteilhaft wie der liegende, der mittlerweile ans anderen Bergbahnen, 
zunächst der Arth-Rigibahn durch Riggenbach und 1875 durch Marsh auf dem Mount 
Washington zur Anwendung gekommen war. Er wurde deshalb vor einigen Jahren durch 
eine zur Längsachse querliegende Bauart ersetzt, wie sie in ähnlicher Anordnung auch die 
Lokomotiven der Pilatusbahn besitzen (Abb. 234). Die Pilatuslokomotive ist im Gegensatz 
zu den anderen Zahnradlokomotiven mit dem Personenwagen unmittelbar verbunden (oergl. 
S. 140). Da wegen der starken Steigung dieser Bahn = 480 °/ 00 (fast 1: 2) der Wagen 
sehr leicht gebaut, die Antriebskraft aber dennoch verhältnismäßig groß sein muß, so ist 
die Masse des 34 Sitzplätze enthaltenden Wagens zu gering, um die unvermeidlichen 
„störenden" Belvegungen der Lokomotive genügend abzuschwächen. Dieselben übertragen 
sich vielmehr auf die Reisenden, und auf keiner Bahn lvird diese unangenehme Zu
	        

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Das Land Der Unbegrenzten Möglichkeiten. F. Fontane & Co., 1911.
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