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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Städtisches Dasein und bürgerliche Gesellschafi. 247 
das die Hausherrlichkeit des Mannes zu verstärken geeignet 
war. Dazu die außerordentlich hohe Kinderzahl wenigstens in 
den vornehmen Familienn; der Nürnberger Ulman Stromer 
erzählt, sein Vater habe lebend achtzehn Kinder hinterlassen, 
sein Großvater fünfzehn, sein Urgroßvater dreizehn; er selbst 
hatte neun Kinder, und seine Schwester, mit fünfzehn Jahren 
berheiratet, gebar deren bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahre 
acht. Wie war bei solchen Zahlen und in der Hast des wirt⸗ 
schaftlichen Treibens der Zeit an eine geistig kraftvoll indivi⸗ 
zuͤalisierende Erziehung zu denken! Selbst die leibliche Pflege 
ließ zu wünschen. Auch der vornehme Bürger des 14. Jahr⸗ 
hunderts war nach dem Zeugnis der Miniaturen körperlich 
nicht gut entwickelt; dürre Beine trugen einen stark hervor— 
relenden Bauch und eine magere Brust, und Runzeln bedeckten 
das Gesicht schon in den Jahren früher Manneszeit. 
Kein Wunder, daß dies Geschlecht auch in der Geselligkeit 
noch keine vermannigfaltigende und vergeistigende Lösung seiner 
nach unseren Begriffen noch immer höchst begrenzten Interessen 
fand. Auch hier herrschte Regel und Zwang, Gebundenheit des 
Auftretens und Enge des Gesichtskreises. Noch gab es keine 
freigewählte, von geistigen Momenten getragene Gemeinschaft; 
die Form der Gesellschaft war die Genossenschaft und die feine 
Art geselligen Benehmens der Dienst. 
Der genossenschaftliche Gedanke ist ein uralt deutscher; 
felbst die Götterz,, Riesen- und Zwergenwelt des germanischen 
Glaubens, wie die Märtyrer- und Bekennerinnenscharen der 
deutschen Legenden sind genossenschaftlich organisiert. Niemals 
aber gab es wohl auf engem Raume so viele Genossenschaften 
gebeneinander, als in der Stadt des späteren Mittelalters; 
unzählig wuchsen fie empor, wie die heutigen Vereine, und alle 
Kreise des Lebens umfaßten sie. Schon die geistlichen Brüder⸗ 
schaften in ihren verschiedenen Formen schlossen einen großen Teil 
der städtischen Einwohner in sich. Die cluniacensische und hir⸗ 
Zur Durchschnittsfamilie s. Lamprecht im Archiv für soziale Ge— 
etzgebung und Statistik, 1, 492 ff.
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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