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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

302 
Eisenbahnen: Sigimlwesen und Weichciisicherinig. 
Verschlußtafel. 1, Die Weichen- und Sigualhebcl erhalten die gleiche Bezeichnung 
wie die zugehörigen Weichen und Signale im Gleisplan. 
2. Die Spalten für die Weichenhebel werden nur für diejenigen Zugfahrten ausgefüllt, 
bei denen ein Verschluß des betreffenden Weichenhebels stattfindet. Dieser Verschluß wird in 
der Grundstellung durch „+", in der gezogenen Stellung durch " bezeichnet. 
3. Die Spalten für die Signalhebel werden nur für diejenigen Zugfahrten ausgefüllt, bei 
denen der Hebel entweder gezogen oder unter Verschluß gehalten wird. Der Verschluß eines 
Signalhebels in der Grundstellung wird durch das Haltsignal angedeutet, die gezogene Stellung 
des Signalhebels durch das eingezeichnete Fahrsignal. Erfolgt der Verschluß eines Hebels 
ausschließlich durch das Ziehen eines anderen Signalhebels, so wird das betreffende Feld 
schraffiert. 
4. Fahrstraßenhebel werden durch kleine lateinische Buchstaben bezeichnet, welche den 
großen Buchstaben der Signale entsprechen. 
5. Zustimmnngshebel werden durch kleine Buchstaben bezeichnet, welche den großen der 
verschlossen gehaltenen Signalhcbcl im Nachbarstellwerk entsprechen, gegebenenfalls wie bei 4. 
unter Beifügung der Kennziffern des Signalhcbels. 
6. Die Spalten für die Zustimmnngshebel werden nur für diejenigen Zugfahrten aus 
gefüllt, bei denen ein Verschluß des betreffenden Zustimmungshebcls stattfindet. Der Ver 
schluß wird in der Grundstellung durch „+", in der gezogenen Stellung durch bezeichnet. 
Erfolgt der Verschluß eines Znstimmungshebels ausschließlich durch das Ziehen eines Signal 
hebels oder eines anderen Zustinimungshebels, so wird das Feld schraffiert. 
7. Blockverschlüsse der Hebel werden 
im Kopf der Verschlußtafel angedeutet. Der 
elektrische Verschluß ist durch O, der mecha 
nische durch H, die Freigabe auf erstercnr 
Wege durch O, auf letzterem durch □ dar 
gestellt. 
308. Einfache Meichr. 
Die Durchsähet ist bei der Grundstellung für das gerade 
Gleis geöffnet. 
8. Stehen mehrere Stell- oder Block 
werke in Abhängigkeit voneinander, so sind 
die Vcrschlnßtafcln in gleicher Hohe neben 
einander anzuordnen. Für die verschie 
denen Zugfahrten wird dann die Reihen 
folge, nach welcher die Veränderungen in 
309. Ciusachc Meichr. 
Die Turchsahrt ist bet der Grundstellung für das gekrümmte 
Gleis geöffnet. 
A 
71/ 
O 
811. Zweiflügeliger 
Kignatmast. 
Grundstellung. 
sio. Doppelte Kreuzmigsweichc. 
Die Durchfahrt ist bei der Grundstellung an jedem Ende für «in gerades 
und ein gekrstmiuieS Gleis geöffnet. 
den einzelnen Feldern herbeigeführt werden sollen, innerhalb der letzteren durch Ziffern 
angegeben. 
Der Leser versuche hiernach einmal die Verschlußtafel für den sehr einfachen Glcisplan 
der Abb. 307 selbständig aufzustellen. Er wird daun die Summe von Arbeit und sorgfältigster 
Überlegung ermessen, welche für die Anfertigung der Verschlußtafel eines großen Bahnhofs 
aufzuwenden ist. Beispielsweise enthält diese Tafel für den durch zwei Stellwerke gesicherten 
Bahnhof Hannover bereits 153 senkrechte und 29 wagcrechte Spalten. Wie viel umfang 
reicher und mühseliger gestaltet sich nun gar der Fall für die Riescnstcllwerkc von Boston, 
Brighton und London! 
Einzelheiten zur Weichenücherung. 
Die oben erwähnte Sicherung der Spitzweichen englischer Bahnen durch Druck 
schienen wurde veranlaßt durch einen im Sommer 1873 stattgehabten, besonders schweren 
Eisenbahnunfall. Der schottische Schnellzug der London und North Western-Bahn wurde 
bei voller Fahrt in einer Spitzweiche zerrissen. Mährend sein vorderer Teil auf dem 
Hauptgleise verblieb, rannten die sieben letzten Wagen in das Abzweiggleis. Sie wurden 
nahezu gänzlich zertrümmert, wobei es zahlreiche Tote und Verletzte gab. Die Weiche 
war vom Stellwerkswärter nach Einziehung des Fahrsignals umgelegt worden, während 
der Zug sie gerade noch durchfuhr. Ein „Falschspuren" der hinteren Wagen, d. h. Ein 
laufen in ein falsches Gleis, während die vorderen Wagen auf dem richtigen verharrten, 
und eine Zugtrennung waren die unvermeidliche Folge. Dieser Unglücksfall gab damals
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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