Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

305 
Verriegelung der Spitzweichen und Spitzenverschlüsse. 
entweder verriegelt gehalten werden oder von einem Weichensteller bewacht sein. Ferner 
müssen diese Weichen, falls sie von Personenzügen befahren werden, durch ein Signal derart 
gesichert sein, daß dessen Fahrstellung nur nach Richtiglegung der Weichen für den vorgeschriebenen 
Weg gegeben werden kann. Solange das Fahrsignal steht, muß es auch die zugehörige Weiche 
verriegelt halten. Steht das Signal auf „Halt", so muß die Weiche nach beiden Richtungen 
frei umstellbar sein. Diese Verriegelung wird vielfach durch die Riegel- oder Verschluß- 
rolle bewirkt, das ist eine nach Abb. 314 in den Signaldrahtzug neben der Weiche eingeschaltete 
Rolle mit einem kreisförmigen Ansätze, der sich bei richtiger Weichenlage in einen der beiden 
Schlitze der mit den Zungen verbundenen Riegelstange einschickt. Bei unvollkommener Zungen 
anlage ist eine Drehung der Riegelrolle nicht möglich, und die Ziehung des Fahrsiguals wird 
verhindert. Nr. 1 und 3 in Abb. 314 zeigen die Lage des Riegelansatzes beim Haltsignal, 
Nr. 2 und 4 beim Fahrsignal. Diese Anordnung bildet das Gegenstück zu der Drnckschienen- 
Verriegclung. Dort wird der Riegel durch ein Gestänge bedient, hier durch einen Drahtzug; 
daher ist er hier bogenförmig gestaltet. 
Diese an sich treffliche Einrichtung verhindert nun aber nicht, daß der Signalwärter zu 
früh das Fahrsignal einzieht, dadurch die Spitzweiche entriegelt und diese unter einem Zuge 
umlegen kann. Um solches unmöglich zu machen, muß die früher beschriebene Druckschiene 
oder ein Zeitvcrschluß angebracht werden. 
Die Anwendung eines Riegeltopfes in Verbindung mit dem Signalmast zeigt Abb. 315. 
W ist die von Hand bediente Weiche, deren Riegelstange R durch den Stellhebel 8 von der 
Station oder dem Weichentnrm ans verriegelt wird, sobald das Flügelsignal M mit seinem 
Vorsignal V auf Fahrt gestellt wird. A bezeichnet den Drahtspanner (S. 308), 1 die Riegelstange 
zum Verriegeln der Hebel der übrigen Bahnhofswcichen. Auch auf elektrischem Wege hat man 
Spitzweichen gegen vorzeitiges Umstellen gesichert. 
315. Stellvorrichtung eines Mastcnsignnls mit Vorsignal und gleichzeitiger Verriegelung der von Hand 
gestellten Spitzweiche. 
Spitzenverschlüssc. Die Weichen müssen mit dichtem Zungenanschluß in ihrer Lage 
unverrückbar gehalten werden. Abnutzung in den Gelenken des Gestänges u. s. w., sowie 
Änderungen durch die Wärme müssen ohne Einstuß auf das gute Anliegen der Weichenznngcn 
bleiben. Dieses wird erreicht durch besondere, neben den Weichen in das Gestänge oder in 
die Drahtzüge eingeschaltete Stellvorrichtungen, Spitzenverschlüsse genannt. Ihre Bauart ist 
verschieden. Bei den durch Stellwerke bedienten (zentralisierten) Weichen kann nun eine 
Beschädigung der Stellvorrichtung eintreten, wenn ein Fahrzeug vom Herzstück aus eine 
für eine andere Richtung gestellte Weiche durchführt. Es muß dann mittels seiner Spur 
kränze deren Zungen gewaltsam zur Seite schieben, sie aufschneiden. Das „Ausschneiden" ist 
zwar strengstens verboten, kommt jedoch nicht selten vor. Zur Verhütung der hierbei sonst 
unvermeidlichen Zerstörungen im Gestänge oder im Stellwerk dienen die „aufschneidbaren" 
Spitzenverschlüsse. Auch deren Bauart ist sehr mannigfach. Bei mancher ist ein schwacher 
Stahlbolzen eingelegt, dessen Festigkeit für das Umlegen der Weiche zwar genügt, nicht 
aber für das gewaltsame Ausschneiden. Er wird daher in letzterem Falle abgeschert 
(durchgeschnitten). Derartige Bolzen, in die absichtlich die Zerstörung geleitet wird, sind 
schnell und ohne nennenswerte Kosten zu ersetzen. Abb. 316 zeigt einen der zahlreich 
ersonnenen Spitzenverschlüsse mit Scherbolzen. Neben der Weiche ist das vom Stellwerk 
kommende Gestänge an den Spitzenverschluß angeschlossen. Ersteres liegt mittels eines 
Doppelhebels » b R in einem um den Bolzen f drehbaren Winkelhebel cde. Soll die Weiche 
umgestellt werden, so legt sich das mit einer Rolle versehene Hebelende R, das in der in Nr. 2 
der Abb. 316 gezeichneten Lage die Weiche verriegelt hält, gegen ä, dreht den Winkelhebel 
und verstellt damit die Weiche, um diese sodann auch in der neuen Stellung wieder unver 
rückbar zu erhalten. Der Winkelhebel besteht aus zwei Teilen, die durch den Abscherbolzen: A 
zusammengehalten werden. Wird die Weiche aufgeschnitten, so wird A durch den Druck der 
Weichenstange dnrchgeschert und der obere Teil des Wiukclhcbels verdreht sich gegen den 
unteren; dadurch tritt das obere Bogenstück über die Aussparung i des unteren Wntkelhebet- 
slückes (vergl. Abb. 316* mit 316*). Dem Doppelhebel a d R des Weichengestänges ist dadurch 
IX 39
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.