Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

314 
Eisenbahnen: Signalwesen und Weichensichernng. 
Auf manchen neueren Stadtbahnen wird das Blocken und Freigeben der Stationssignale 
selbstthätig durch die abfahrenden Züge bewirkt (oergi. Unterpflasterbahn in Budapest). 
Das in England allgemein übliche Verfahren, Zugmeldedienst und Weichenstellung 
im Signalturm zu vereinen, hat seine Vorzüge gegenüber getrennten Dienststellen, jedoch 
ist das deutsche Zugsicherungsverfahren dem englischen darin überlegen, daß es die Masten 
signale stets in die Blockung einbezieht, um sie durch die letztere zu verriegeln bezw. freizu 
geben. Auf manchen deutschen Bahnhöfen ist übrigens der Zugmeldedienst auch in den 
Weichenturm verlegt. 
Streckenblockung. 
Soll auch auf der Strecke der Zugdienst ein völlig gesicherter sein, so dürfen 
zwischen zwei Nachbarstationen nicht mehrere Züge gleichzeitig sich auf einem Gleise 
befinden. Für die deutschen Bahnen ist ausdrücklich vorgeschrieben, daß kein Zug von 
einer Strecke abfahren darf, „solange nicht festgestellt ist, daß der letzte in derselben 
Richtung voraufgefahrene Zug die nächste Zugfolgestation erreicht hat. Einzeln fahrende 
Lokomotiven sind hierbei den Zügen gleich zu behandeln". Auf Linien mit großem 
Stationsabstande könnten sonach nur wenige Züge täglich fahren, wenn man sich für 
den Streckendienst mit den durch die Ortschaften bedingten Bahnhofsentfernungen be 
gnügen wollte. Ein lebhafter Verkehr wäre da ausgeschlossen. Aus dieser Erwägung 
I I L_ 
a Sb e <s> & 
326. StrrckcnIUockung <kwrifeN>rig>. 
ging man in England schon frühzeitig dazu über, längere Strecken durch Masteusignale 
in Abschnitte — Blocks — zu zerlegen. Jedem Mastensignale Ivar eine Wärterbude für 
den bedienenden Wärter beigegeben. Nach Vorbeifahrt eines Zuges wurde das Signal 
auf „Halt" gestellt. Es mußte eine bestimmte Anzahl von Minuten in dieser Stellung 
belassen werden, ehe einem nachfolgenden Zuge das Fahrsignal gegeben werden konnte. 
Dieses Verfahren heißt das Zeitblocksystem oder „Blockung nach Zeitabstand". Es 
hat sich später noch in anderen Eisenbahnländern lange Zeit erhalten. 
Um das Jahr 1853 führte E. Clark, veranlaßt durch die Mängel dieses Ver 
fahrens, das „absolute" Blocksystem oder „Blockung nach Raumabstand", kurz 
Raum-Blockung genannt, ein. Es gestattete einen erheblich stärkeren Zugverkehr mit er 
höhter Sicherheit und ist jetzt das fast allein herrschende. Hier kann man die einzelnen 
Blockstrecken nach Bedarf sehr klein wählen, so daß die Linie äußerst leistungs 
fähig wird. Beispielsweise sind sie auf den Londoner Untergrund- und New Jorker 
Hochbahnen teilweise so nahe aneinander gerückt, daß die Züge alle zwei Minuten mit 
voller Betriebssicherheit sich auf diesen Strecken folgen können. — Auch hier ist jede Block- 
station der Strecke mit einem Signalmast ausgestattet, der für die beiden Fahrtrichtungen 
zwei Flügel in gleicher Höhe trägt, die für gewöhnlich beide in der Haltstellung sich be 
finden. Eine Blockstation schließt den einen Gleisabschnitt gegen den anderen gänzlich 
ab. Sie bildet gleichsam ein Absperrthor für den vorgelegenen Bahnabschnitt, das für 
jeden ankommenden Zug (durch Geben des Fahrsignals) besonders geöffnet werden muß. 
In der zu jedem Maste gehörigen Wärterbude sind die nötigen elektrischen Einrichtungen 
— Glockensignale und Blockwerke — untergebracht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.