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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Eisenbahnfähren. 331 
Militärbahn bei Zossen im Winter 1895/96 angestellte Versuche ergaben eine sehr be 
friedigende Wirkung. Das Kreiselrad räumte einen hochgeschichteten harten Schneewall 
sicher und stetig fort. Die bis zu 30 m Höhe geschleuderten Schneemassen nahmen sich aus 
wie die Sprenggarben von Riesengeschossen. Abb. 338 zeigt die Schleuder bei der Arbeit. 
In Amerika hat sodann der schon genannte Ingenieur Jull noch eine andere, bereits 
mehrfach benutzte Schleuderart erdacht. Bei dieser wird nach Abb. 339 eine etwa 4 m 
lange, kegelförmige, gegen das Gleis geneigt liegende Riesenschraube oder Schnecke ver 
wendet, deren aus Blech hergestellte Gewindegänge den Schnee losbrechen und nach hinten 
in die Höhe schieben, um hier fortgeschleudert zu werden. Die Schraube macht 300 Um 
drehungen in der Minute. Nach amerikanischen Angaben soll sie sich bewähren. 
Außer den vorgenannten drei Anordnungen sind auch noch andere Schneebeseiti 
gungsmaschinen gebaut worden, wie der Schneebagger von Paulitschky (1890) u.s. w. 
Sie haben aber keine Verbreitung gefunden. 
339. Iulls KchiiecsthallfrU 
Eifenbahn-Fährbooke (Trajrkkanflatten). 
Soll eine auf einen Strom, See oder Meeresarm mündende Eisenbahnlinie am 
jenseitigen User fortgesetzt und dort von denselben Betriebsmitteln befahren werden, ohne 
daß das Wasser auf einer Brücke überschient wird, so muß ein Fährboot (Trajekt) 
die Überleitung der Eisenbahnfahrzeuge übernehmen. Das Deck des Bootes wird zu 
dem Zweck mit 2—4 Gleisen, seltener mit nur einem Schienenstrang (Rhein, Rügen) 
versehen und in der Regel durch eigene Dampfkraft vermittelst Ruderrades oder 
Schraube bewegt. In Europa und Amerika sind derartige Fährboote am zahlreichsten 
vorhanden. 
Besondere Einrichtungen sind an den beiden Landestellen zu treffen, um trotz wech 
selnder Wasserstände das Überleiten der Lokomotive und Wagen vom Lande auf das 
Schiff und umgekehrt gut und sicher bewirken zu können. Hierfür sind im Laufe der 
Jahre verschiedene Mittel in Anwendung gebracht worden. 
Das erste ist Änderung der Eintauchtiefe des Fährbootes durch Vergrößern oder 
Verringern des Wasserballastes im Schiffskörper. Dies ist angewandt worden an der 
Ostsee bei der Fähre Stralsund-Rügen, am Bodensee zwischen Lindau und Romans- 
42*
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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