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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

342 Besondere Eisenbahnen. 
hat 117 600 Mark in der Anlage und Ausrüstung gekostet. Die jährlichen Betriebsausgaben 
belaufen sich auf rund 2000 Mark. Da die Bahn im Jahre von etwa 16000 Personen be 
fahren wird und der Fahrpreis 1 Frank (80 Pfennig) beträgt, so ist eine Verzinsung ein 
schließlich Abschreibung der Bausumme von mindestens 9°/ 0 gesichert. Allerdings weist diese 
Bahn das beste Ertragsergebnis in der Schweiz auf, während manche andere Seilbahn sich 
kaum bezahlt macht. Das seiner Zeit dort herrschende Eisenbahnfieber hat eine Anzahl 
Bahnen ins Leben gerufen, die bei der kurzen jährlichen Betriebszeit einen enormen Fremden 
verkehr zur Voraussetzung haben müssen, wenn die Anlage sich einigermaßen verzinsen soll. 
Ungünstig auf die Fahrgeschwindigkeit wirkt das Seilgewicht. Es ist zu Beginn 
der Fahrt beim abwärtsfahrenden Zuge — Null, bei dem zu Berg gehenden dagegen ein 
Maximum, da hier das Gewicht des ganzen Seiles zur Wirkung kommt. Dieses ist oft 
erheblich und beträgt beispielsweise auf der Lauterbrunnen-Grütschalpbahn 4800 kg. Mit 
340. ttmsteisestatioii dir Ktanlrrtzoriibahn. 
Nach einer Ausnahme der Gesellschast „Photoglod" in Zürich. 
fortschreitender Fahrt nimmt das Seilgewicht für den Bergzug ab, dessen Widerstand sinkt 
also, während es bei dem Thalwagen anwächst und damit dessen treibende Kraft ver 
größert. Dadurch würde aber bei gleichmäßigem Gefälle der Bahn eine Beschleunigung 
der Fahrt hervorgerufen werden. Der Betriebssicherheit wegen darf aber die Fahr 
geschwindigkeit eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Eine schnelle Verminderung 
zu großer Fahrgeschwindigkeit durch kräftiges Bremsen ist nicht ohne Gefahr; einmal kann 
das Zugseil beim Thalzuge außer Spannung kommen, was den zu Berg gehenden Zug 
zurückschnellen lassen würde, und sodann auch sucht sich der schnell gebremste Wagen um 
seine untere Kante zu drehen, was ein Entgleisen herbeiführen kann. Eine auf Be 
schleunigung wirkende Triebkraft ist daher unzulässig; das Seilgewicht muß somit aus 
geglichen werden. Hierzu dienen verschiedene Mittel. 
Der einfachste Weg, den Seileinfluß gänzlich aufzuheben, ist der, daß man an das 
untere Ende beider Wagenzüge ein sogenanntes Ausgleich- oder Ballastseil hängt. Das 
selbe läuft unten um eine große Rolle und wird zwecks Verhinderung des Schleifens,
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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