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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Ausweichstellen eingleisiger Seilbahnen. 
345 
natürlich das Seil durch entsprechend schrägbezw.senkrechtgestellte Führungsrollen nn 
Boaen aefübrt werden. Die obere Tnebrolle erhalt zur Schonung des Seiles emen 
großen Durchmesser und zwar je nach dessen Dicke 3 bis 6 na. Bei Wasscrballastbetrwb 
genügt Ane einfache Rolle , die nach Abb. 336 meist in die Ebene der oberen Bahnneignng 
9 IC9 to! 341 zeigt diese Einrichtung, wie sie am Gießbach (Brienzer Sees besteht. Lo un 
mittelbarer Antrieb des Seiles durch eine Kraftmaschine erfolgt, wird dasselbe entweder mel,r- 
mals um eine Trommel geschlungen oder um mehrere Rollen (darunter um em Paar kreuWech) 
gelegt. Durch diese mehrfache Umschlingung wird eine so große Reibung zwischen Seil und 
Trommel bezw. Treibrolle 
erzeugt, daß diese ge 
nügt, die Wagen bei Still 
stand der Kraftmaschine ans 
der ungünstigsten Stelle 
der Bahn festzuhalten. _ 
Die Seilbahnen sind 
entweder ein- oder zwei 
gleisig. Eingleisig sind die 
Bahnen auf das Stanser- 
horn (Abb. 69), den Monte 
San Salvatore (Abb. 342), 
den Bürgenstock u. s. w. 
Doppelgleisige Anlagen 
haben gewöhnlich eine ge 
meinsame Mittelschiene, so 
daß sie 3schienig erscheinen, 
wie die Seilbahn bei Heidel 
berg, Lauterbrnnnen (Abb. 
334), auf den Beatenberg 
(Abb. 339) u. s. w. In 
wenigen Fällen hat man 
jedem Gleis zwei besondere 
Fahrschienen gegeben, hat 
dann aber die beiden Jnnen- 
schienen dicht neben einander 
gelegt. Die Bahn nach 
Glion bei Montreux (Abb. 
343), sowie der untere Teil 
der Linie von Ouchy nach 
Lausanne bieten Beispiele 
hierfür. Dieser gedrängte 
Gleisbau ermäßigt die An 
lagekosten, bedingt aber in 
der Mitte der Bahn eine 
Ausweichstelle, damit die 
beiden in entgegengesetzter 
Richtung sich bewegenden 
Wagen ungehindert einander ausweichen können. Bei Doppelgleisen ist die Ausweichung 
(eicht zu machen, auch bei drei Schienen, denn die Mittelschiene braucht nur in zwei 
Stränge gegabelt zu werden. Bei eingleisiger Strecke war es umständlicher ), bis Übt 
die sehr einfache Anordnung der Abb. 344 hierfür angab. Die Außenschienen ausen 
hierbei ohne Unterbrechung durch und die Ablenkung der Wagen aus der Geraden ttt 
m *) Am Monte Salvatore ist die Ausweichstelle durch °in° Umsteigestation ersetzt. Beide 
Wagen kommen hier gleichzeitig an, und die Reisenden wechseln weselben. I 9 
besitzt ihr besonderes Gleis, ant welchem je 1 Wagen läuft. Das Seil ist Umkebrrolle, 
meinsam und wird aus der Mittclstation angetrieben. Die obere Station h . . tier [ a ff e n. 
so daß beide Wagen auch gleichzeitig auf den Endstationen ankommen und s 
343. Kciibah» Tcrritrt-Gtion mit vier Schienen und Niggenbnchschrr 
Zahnstange.
	        

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Zur Wirtschaftlichen Förderung Des Handwerks. Wilhelm Greven Buchdruckerei, 1914.
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