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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

375 
Hochbahnen. Hänge- und Schwebebahnen. 
geplant war. Die Gitterträger tragen oben die Fahrschiene und geben in ihrer unteren 
Gurtung die Führung für die seitlichen Rollen ab. 
Später haben Decauville, Meigs, Behr, Beyer, Enos, Cook, Dietrich u. a. Ent 
würfe aufgestellt, wonach die Wagen ans einer bis zwei Fahrschienen laufen und durch 
eine bis vier Stützschienen gegen Seitenschwanknngeu gesichert werden. Beyer stützt die 
Wagen oberhalb ihres Daches ab, die meisten anderen jedoch unten. Abb. 384 zeigt die 
aus dem Jahre 1889 stammende Anordnung von Enos, wie sie für eine 43 km lange 
Hochbahn zwischen den nordamerikanischen Städten St. Paul und Minneapolis zur Aus 
führung gelangt ist. Für eine zweigleisige Bahn ist nur eine Stützenreihe erforderlich, 
die mittels seitlicher Konsolen die beiden aus Gitterwerk gefertigten Längsträger mit 
ihrer Fahrschiene hält. Der Gerüstbau nimmt den Straßen nur wenig Licht und Luft. 
Jeder Wagen wird gegen den Untergurt seines Längsträgers durch vier schräggestellte 
Rollen abgestützt. Der Antrieb jedes Wagens erfolgt durch Elektromotoren. 
Je mehr Fahr- und Stützschienen Verwendung finden, desto schwieriger wird 
übrigens die genaue Herstellung und desto mehr leidet bei unterlaufenen Fehlern in der 
gegenseitigen Schienen- und Rollenlage die ruhige Gangart. Am weitesten mit der 
Schienenzahl ist Behr gegangen. Seine auf der Brüsseler Ausstellung 1897 vorgeführte 
Versuchsbahn zeigte fünf Schienen, wovon vier zur seitlichen Stützung dienten, während der 
Wagen 40 Räder besaß (8 Treibräder mit doppeltem Spurkranz und 32 Führnngsräder). 
Diese Anordnung wird schwerlich Nachahmung finden?) 
Daß man mit weit einfacheren Mitteln den Zweck »och besser erreichen kann, zeigt 
kie Langensche Schwebebahn. Hier sind nach Abb. 385 die Wagen frei schwebend 
an einer Fahrschiene aufgehängt und entbehren jegliche Seitenunterstützung. Es ist 
dieses eine Anordnung, wie sie seit langem bei den bekannten Luftseilbahnen für 
Jndnstriezwecke üblich ist. E. Langen, der bekannte, 1895 verstorbene Kölner Groß 
industrielle, hatte aus seiner ersten. 1893 erbauten Probestrecke in Dentz noch 2 Fahr 
schienen angewandt. Sehr bald ging er jedoch zu der einschienigen Bauweise über, wie 
^ *) Sie wurde allerdings 1899 als „Schnellbahn" für die 48 km lange Strecke Liverpool- 
Manchester (vgl. S. 77) in Vorschlag gebracht. Nach dem dem englischen Parlament zur Ge- 
uehmigung vorgelegten Entwurf soll zwecks Vermeidung der bei einer Fünfschienenbahn sich sehr 
verwickelt gestaltenden Ausweichestellen stets nur ein Zug (1 Wagen mit 100 Sitzplätzen) unter 
wegs sein, dessen Fahrgeschwindigkeit aus 90 engl. Meilen = 144 krn/Std. festgesetzt ist. Man 
würde sonach in 20 Minuten von der einen zu der anderen Stadt gelangen können-
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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