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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Aalpässe. 451 
Außer beit Lachsen ist von den Wandersischen der Aal zu berücksichtigen. Für ihn sind 
aber andere Einrichtungen zu treffen, da seine Gewohnheiten wesentlich von denen des Lachses 
abweichen. Die im Süßwasser lebenden Aale sind nur weiblichen Geschlechts; sie wandern 
von April bis Oktober zu den im Meere lebenden Männchen. Bei ihrem Zuge bewegen sie 
sich auf der Sohle des Flusses in der stärksten Strömung. Die jungen Aale wandern dann im 
nächsten Frühjahr stromauf, da sie aber sehr wenig Kraft besitzen, ziehen sie an den seichtesten 
456. Macdoiialds Fischpatz an den jtotomarfällln. 
Stellen. Um also diese Fischart zu erhalten, darf den Wanderungen kein Hindernis ent 
gegen stehen. 
Bei den undichten Nadelwehren sind sür die erwachsenen Aale keine besonderen Anlagen 
nötig; sie können sich zwischen den Spalten der Nadeln durchzwängen. Anders ist dies bei 
dichten Wehrkonstruktionen. Besonders dann ist ein Fischwcg empfehlenswert, wenn die Krast 
des Flusses Turbinen treiben muß, da die der stärksten Strömung folgenden Fische nach den 
Maschinen gelockt werden, wo 
ihnen ein elender Tod bevor 
steht. Daher ist der Werkkanal 
mit eineni hinreichend dichten 
Netze zu schließen und für die 
wandernden Fische ein Aal 
paß zu bauen. An seiner 
Mündung muß eine starke 
Strömung herrschen, damit 
die Fische ihn finden. Man 
ordnet daher das Banwerk in 
der Nähe der Abzweigung des 
Werkkanals an. Die Wände 
müssen von Holz sein und eine 
dunkle Farbe haben, weil die 
Fische vor Eisen und hellen Stellen zurück 
schrecken. Das eingelassene Wasser kann 
durch Schlitze in den- Wänden wieder ab 
geleitet werden, da der Aal den einmal 
eingeschlagenen Weg selbst dann nicht ver 
läßt, wenn am Ende nur feuchte Stricke 
ihm den Übergang über den Wehrrücken 
zeigen. Freilich ist zu diesem Hilfsmittel 
nur dann zu greifen, wenn gar kein 
Wasserverlust statthast ist. Der Abfall von 
der höchsten Stelle zum Unterwasser wird 
durch eine Rinne vermittelt, in der niedrige 
Einbauten die Strömung mäßigen. 
Kann man den Aalpaß in eine seichte 
Stelle münden lassen, so ist er zugleich für 
die jungen Aale zu benutzen. Man füllt 
dann seine Abfallrinne innerhalb der Ein 
bauten mit Kies. Zwischen den einzelnen 
Steinen suchen sich die jungen Aale ihren 
Weg. Je weiter das Wehr stromauf liegt, um so gröber muß die Füllung sein, weil die 
Wanderung oft über ein Jahr dauert, während dessen die Brut natürlich wächst. 
Kann nian den Aalpaß nicht in seichtes Wasser münden lassen, so ist für die jungen 
Fische besonders Sorge zu tragen. Oft genügt ein ungehobeltes schrüggestelltes Brett, worüber 
eine dünne Wasserschicht läuft. Bei größeren Höhen ist es besser, eine mit Kies gefüllte 
Rinne anzuwenden. Schwierigkeit macht nur die Mündung ins Oberwasser. Da sie trotz 
der wechselnden Wasserstände stets seicht bleiben muß, hat man sie manchmal schwimmend 
angeordnet. Man hat auch mit Kies gefüllte Röhren in den festen Wehrteil eingemauert. 
Ihre Mündung legt man so tief, daß sie nie trocken laufen kann, da eine zu starke Dnrch- 
57* 
Querschotte 
( l er 
dal rinne 
457 bis 459. Aalriiiiic.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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