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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

476 Schiffahrtskanäle. 
auch der hier vorliegende Gegenstand ein solches Bild. Auch hier folgte dem Blühen 
ein Stillstand und sodann ein Abwelken. Allmählich brach in England eine wahre 
Kanalbanwut an, und ihre Folge war, daß manche dieser'Unternehmungen zusammen 
brachen, ehe noch der erste Spatenstich gethan war. In den Jahren 1791—1793 wurden 
nicht weniger als 100 Kanalunternehmungen begründet, kaum ein Viertel der Projekte 
kam zur Ausführung. 
Nach dem 1890 erschienenen Blanbnch haben die gesamten Binnenwasserwege des 
Bereinigten Königreichs eine Ausdehnung von 3813 englischen Meilen, d. d. 6100 km. 
In diesem Längenmaß sind die kanalisierten Flüsse wie Themse, Weaver, Mersey, 
Severn u. s. w. mit einbegriffen. Schottland besitzt 150 Meilen — 240 km. Hiervon 
entfällt die Hälfte auf den Crinan- und Caledoniankanal, welche auf Staatskosten erbaut 
sind und mit Verlust betrieben werden. Ein Übelstand ist es, daß zahlreiche Kanäle sich 
im Besitze von Eisenbahngesellschaften befinden, welche sie gleichsam aushungern lassen. 
Im Anschluß an die englischen Kanäle dürfte der durch englischen Einfluß entstandenen 
Wasserstraßen in Indien und Kanada zu gedenken sein. 
Zu den bedeutendsten Kanalbauten in den englischen Kolonien gehört der neue Ganges 
kanal und die Wiederherstellung des Delhikanals, der uni die Mitte des 18. Jahrhunderts 
gänzlich in Verfall geraten war. Die Hungersnot der Jahre 1837 und 1838 gab den Anstoß 
zur Schaffung des Gangeskanals, eines riesenhaften Unternehmens, durch welches nicht 
nur dem Wassermangel in trocknen Jahren und somit dem Ausbruch von Hungersnot nach 
Möglichkeit vorgebeugt, sondern auch gleichzeitig eine Ausschließung der zwischen dem Ganges 
und dem Jumna liegenden Landschaft durch Schiffahrtskanäle erfolgen sollte. Im Jahre 1847 
war der Plan nach endlosen Schwierigkeiten so weit festgestellt, daß er 1848 in Angriff ge- 
nommen werden konnte. Um den Hauptkanal und die Zweigkanäle stets hinreichend mit 
Wasser versehen zu können, war es erforderlich, dem Ganges das Wasser an einer Stelle zu 
entnehmen, an welcher die Wasserführung stets eine genügende ist. Als Anfangspunkt wurde 
die Stadt Hurdwar gewählt, woselbst der Ganges in die hindostanische Ebene eintritt. Dev 
Wassergehalt beträgt hier 220 cbm pro Sekunde. Das abzuführende Wasserquantum wurde 
auf 180 cbm festgesetzt, so daß dem Stronie nur ein kleiner Teil seiner Wassersülle verblieb. 
Die Länge des Kanals beträgt 500 km. Er zieht sich in den Douablandschasten zwischen 
Ganges und Jumna über Allyghur zur Stadt Cawupore (etwa 224 km oberhalb Allahabad 
am Vereinigungspunkt des Ganges und des Jumna) hiü. Der Kanal besitzt im Anfange 
eine Breite von 52 und eine Tiefe von 3 m. Im weiteren Verlaufe nehmen diese Dimensionen, 
deut abgeleiteten Wasser entsprechend, immer mehr ab. Das schwierigste und bedeutendste Bau 
werk ist der Solani - Aquädukt; der Kanal mußte nämlich über den Solanifluß mittels einer 
Überbrückung geleitet werden, um in die Douabebene eintreten zu können. Die Einweihung des 
Aquädukts wurde am 8. April 1854 zu Rovrkhee festlich begangen. Zu diesem Akte fanden 
sich 500000 Menschen aus den verschiedensten Völkerschaften und Stämmen zusammen, Sikhs, 
Bangalesen, Rohillas, Afghanen, Mahrattas und viele andere. Die Kosten dieses Kanalbaues 
werden auf Ifts Million Pfund Sterling veranschlagt. 
Die günstigen Verhältnisse, welche für Nordamerika die Küstengliederung des 
Atlantischen Ozeans, die weitgestreckten Stromsysteme und die großen Landseebecken ge 
währen, wurden von den Eingewanderten bald erkannt. Washington, „der Vater des 
Vaterlandes", und De Witt Clinton waren eifrige Beförderer der New Aorker Kanal 
bauten. Bereits im vorigen Jahrhundert wurde der Ausführung des Planes, die ozeanische 
Küste mit den Hauptflüssen und den Landseeu durch künstliche Wasserstraßen zu verbinden, 
näher getreten. Zahlreiche Kanäle entstanden, bis in den 50er Jahren des 19. Jahr 
hunderts eine Stockung in deren Bau eintrat. Man begann um die Mitte dieses Jahr 
hunderts der Regulierung der großen mächtigen Ströme besondere Beachtung zuzuwenden 
und für diese Arbeiten große Summen aufzuwenden. Seit 1865 steht die Leitung der 
Arbeiten dem „Anny and Navy Departement“ zu, an dessen Spitze der „Chief of 
Engineers of United States“ steht. 
Für die Großindustrie und die Landwirtschaft kommt in erster Linie das ausgedehnte 
Kanalnetz in Betracht, durch welches der nordöstliche Teil des Unionsgebietes aufgeschlossen 
worden ist. Mosler unterscheidet in seiner Abhandlung über die Wasserstraßen in den 
Vereinigten Staaten von Amerika, die folgenden Kanalsysteme: 1. das Kanalsystem des 
Staates New Jork, welches den Erie-, Ontario- und Champlainsee mit dem Hudson und 
durch diesen mit New Jork verbindet; 2. die von dem Anthracitdistrikt Pcnnsylvaniens 
geführten Einzelkanäle; 3. die den Ohio und den oberen Mississippi mit dem Erie- und
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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