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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Manchester Seekanal. 501 
Konstantinopel 10400 Seemeilen London . 6900 Sccnieilen 
Marseille ■ . 7900 „ Amsterdam 6900 „ 
Lissabon . . 6900 „ New Uork 5900 „ 
Havre . . . 7200 „ 
Dementsprechend ist im Laufe der Jahre die Zahl der den Kanal passierenden Schiffe 
stetig gewachsen. Sie betrug 
1870 489 Schiffe mit 435 900 Bruttotonnengchalt 
1880 2026 „ „ 4 344 520 
1896 3409 „ „ 8 560 283 Netto-Registertonnen 
1897 2986 „ „ 7 899 373 „ 
1898 3505 „ „ 9 238 603 „ 
Der Personenverkehr betrug 1880 53 517, 1888 183 895, 1896 308 241 und 
1897 191215 Reisende. 
Der Manchester Seekanal. Die Bedeutung des Bridgewater-Kauals für das 
gesamte Kanalbauwesen ist bereits klargelegt worden. In den fortschreitenden Ver 
hältnissen ist es begründet, daß heute dieses einst so gefeierte Werk seine Bedeutung ein 
ige. Drehbrücke des Manchester Keekanals bei Darton. 
gebüßt und durch die Schaffung eines Seekanals zwischen Liverpool und Manchester in 
den Hintergrund gedrängt ist. Es gibt ein anschauliches Bild der heutigen Berkehrs 
verhältnisse, daß der neue Kanal trotz des Vorhandenseins von 5 Eisenbahnlinien und 
zwei Binnenschiffahrtsstraßen zwischen den beiden genannten Städten ins Leben gerufen 
werden konnte. Der Kanal entsprang dem Umstande, daß die Kaufleute Liverpools 
bestrebt waren, ihre Konkurrenzfähigkeit den günstiger gelegenen Fabrikstädten gegenüber 
zu erhalten, und wie einst bei der Entstehung des Bridgewater Kanals, so war auch im 
vorliegenden Falle das geringe Entgegenkommen der verschiedenen Transportgesellschaften 
das Hauptmoment, das zur Schaffung des neuen Verkehrsweges den Anstoß gab. Durch 
den Kanal (Abb. IIS. 34) wird Manchester unter Umgehung von Liverpool direkt 
dem Seeverkehr erschlossen. Der Kanal mündet bei Eastham in den Mersey. Die 
Sohlenbreite beträgt 36,6 m, die normale Wassertiefe 7,93 m. Durch 5 Schleusen wird 
die Differenz des Wasserspiegels von Manchester bis Eastham überwunden. Der Kosten 
anschlag war 179 380000 Mark, doch hat sich derselbe bei weitem als nicht ausreichend 
erwiesen, indem die Kosten die Höhe von fast 340 000 000 Mark erreichten. 
Die Herstellung des Kanals, ein Werk des Ingenieurs William Leader, bedingte 
sehr schwierige und daher außerordentlich kostspielige Bauwerke. Drei den Kanal kreuzende 
Eisenbahnlinien mit starkem Verkehr mußten so gehoben werden, daß die Schiffe un 
gehindert durchfahren können. Für den Bridgewater-Kanal war ein drehbarer eiserner 
Aquädukt, ähnlich den Drehbrücken, zu erbauen, der in Abb. 499 veranschaulicht ist.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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