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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Eine Einschaltung über Sage
  • Zweites Kapitel. Weitere Einzelheiten über das Vermögen von Sage
  • Drittes Kapitel. Noch einmal Goulds Vermögen
  • Viertes Kapitel. Der gegenwärtige Stand des Gouldschen Vermögens
  • Fünftes Kapitel. Das Vermögen von Blair und Garrett
  • Sechstes Kapitel. Das Pacific-Quartett
  • Siebentes Kapitel. Das Werden J. Pierpont Morgans
  • Achtes Kapitel. Das Aufblühen von Morgans Vermögen
  • Neuntes Kapitel. Morgan als Bank- und Eisenbahnkönig
  • Zehntes Kapitel. Morgan der "unvergleichliche Führer der Industrie"
  • Elftes Kapitel. Morgan auf der Höhe
  • Zwölftes Kapitel. Morgan als "Retter der Nation"
  • Dreizehntes Kapitel. Das Elkinssche Vermögen
  • Vierzehntes Kapitel. Das Vermögen Hills
  • Fünfzehntes Kapitel. Das Carnegie-Vermögen
  • Sechzehntes Kapitel. Das amerikanische Proletariat
  • Index

Full text

— 550 — 
der Wähler umfaßte, nicht einen einzigen wirklichen Ver- 
treter in politischem Amt. Aber die Interessen der Mittel- 
klasse waren durch Tausende von Zeitungen und Zeit- 
schriften, durch eine Schar politischer Redner, Anwälte und 
Universitätsprofessoren und durch die Kraft des herrschen- 
den Gesetzes und der Wirtschaftseinrichtungen vertreten. 
Morgan leitet die Sache 
Diese Tatsachen dürften eine ziemlich klare Vorstellung 
von der Zusammensetzung und den Ansprüchen jener 
Mittelklasse geben, die durch die Nachricht von der Zu- 
sammenkunft in Morgans Haus in krampfhafte Erregung 
versetzt werden mußte. Eine folgenschwere Versammlung 
war es sicherlich, die am 8. Januar 1889 in Morgans Herren- 
haus zusammenkam. Wen bemerken wir da? Dem An- 
schein nach private Bürger, in Wirklichkeit Herrscher des 
Landes: Jay Gould mit seinem am Gängelbande geführten 
Sohn George; Stickney aus dem Nordwestgebiet; Roberts 
von der Pennsylvania-Eisenbahn; den geschmeidigen Depew, 
das Echo der Vanderbilts; Sloan von der Delaware-, Lacka- 
wanna- und Western-Eisenbahn und ein halbes Dutzend 
weitere Magnaten oder ihre bevollmächtigten Wortführer, 
Die ehrenwerten gesetzgeberischen Körperschaften mochten 
über die Ratsamkeit dieser oder jener gesetzgeberischen 
Maßregel würdevoll debattieren; der geräuschvolle „Kon- 
greß der Vereinigten Staaten“ mochte feierlich zusammen- 
treten und, nachdem er Monate in Großsprecherei verbracht 
hatte, behaupten, Gesetze gegeben zu haben; die hohen 
und mächtigen Gerichtshöfe mochten eine strenge Miene 
aufsetzen und mit Wichtigtuerei ihre Entscheidungen ver- 
abfolgen. Aber in jenem Zimmer in Morgans Hause saßen 
viele der tatsächlichen Herrscher der Vereinigten Staaten, 
saßen die Männer, welche die Macht hatten, in der Bestim- 
mung dessen, was geschehen solle, das letzte Wort zu 
sprechen. 
Morgan führte den Vorsitz bei der Versammlung und kam 
mit gewohnter schroffer Offenheit direkt zur Sache. Dank 
einem stenographischen Bericht über die Verhandlungen,
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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