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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

528 
Seehasen. 
schrauben selbstthätig sich fortbewegt. Damit der Krau zugleich zu Feuerlöschzwecken 
verwendet werden kann, ist er noch mit einer kräftigen Duplexpumpe ausgestattet. 
Da die Schiffe in Zwischenhäfen, deren Ausstattung mit Kränen noch zu wünschen 
übrig läßt, auf ihre eigenen Lösch- und Ladevorrichtungen angewiesen sind, werden die 
großen transatlantischen Dampfer mit einer größeren Anzahl Kräne versehen, mit denen 
das Löschen und Laden auf offener Reede ebenso rasch vor sich geht, wie an dem Kai 
eines gut ausgerüsteten Hafens. So trägt der Schnelldampfer „Kaiser Wilhelm 1t." 
vom Norddeutschen Lloyd 4 hydraulische Kräne von 2500 kg und 2 von 1200 kg Trag 
fähigkeit an Bord, für welche das Druckwasser von circa 90 Atmosphären Druck durch 
eine eigene Betriebsmaschiue von 100 Pferdekräften erzeugt wird. Es ist dies die erste 
derartige hydraulische Anlage, die von einer deutschen 
Firma, Haniel und Lueg in Düsseldorf, hergestellt ist. 
Zum Verbringen der Güter in die Speicher werden 
statt der Kräne meist Winden oder Aufzüge verwendet, 
weil die Lasten bei der großen Höhe beim Auf 
winden durch Kräne zu sehr ins Schwingen geraten. 
Die Aufzüge gestatten das bequeme Aufsetzen und 
Abnehmen der Waren und sind ebenso geeignet zur 
Förderung großer Einzellasten, wie zur Aufnahme 
vieler kleinerer Stückgüter oder von Per- 
\ fönen. Namentlich wenn die Waren vorder 
\ Beförderung in die oberen Stockwerke der 
Speicher unten noch nachgesehen oder ge 
wogen werden müssen, sind Aufzüge im 
Inneren der Gebäude weit bequemer und 
vorteilhafter als Kräne an der Außenseite. 
514. 
Kchwimmkrari. 
Zum Löschen von Getreide, Salz, künstlichem Dünger und ähnlichen pulverigen 
Massen sowie Kohlen aus den Schiffen dienen die bereits bei Beschreibung der Fluß 
häfen erwähnten Elevatoren. 
Eine großartige Ausbildung haben die Vorrichtungen zum Verladen von Kohlen 
aus den Eisenbahnwagen in die Schiffe in England erfahren, wo im Osten aus den 
Häfen am Tyne und au der Westküste in den Häfen von Cardiff, Swansea und in den Barry- 
Docks an der Mündung des Severn eine riesige Ausfuhr von Kohlen stattfindet. Das 
Festland besitzt erst wenige solcher Anlagen, weil die Kohlenaussuhr nur unbedeutend ist. 
Im neuen Hafen vcn Bremen ist Ende der 80er Jahre ein Kohlensturzkran (Abb. 517) 
aufgestellt worden, nm solche Schiffe mit Steinkohlen zu beladen, die sonst ohne Fracht 
oder mit Ballast in See gegangen wären. Die Eisenbahnwagen werden einzeln auf eine 
versenkte Bühne aufgefahren, der Kran hebt die Bühne mit dem Wagen hoch, dreht dieselbe 
über die Schiffsbrücke und bringt sie in eine solche geneigte Lage, daß der Wagen seinen 
Inhalt durch die geöffnete Seitenwand über Kopf entleert. Die Gebühr für die Benützung 
des Kohlensturzkranes beträgt 1 Pf. für den Zentner. Die Beladung der Dampfschiffe mit 
den Bunkerkvhlen für den eigenen Bedarf erfolgt dort von Lagerplätzen aus mit Kübeln, 
oder vom Bahnwagen aus mit den gewöhnlichen Kränen. Die Kohlensturzvorrickitungen 
müssen eine möglichst rasche und billige Beladung der Schiffe ermöglichen; aber neben der
	        

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Untersuchungen Über Die Theorie Des Preises. Duncker & Humblot, 1889.
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