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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

531 
Lösch- und Ladevorrichtungen. 
nur ein solcher Ponton vorhanden, der als Unterstützung für die eigentliche Landebrücke 
dient, oder es sind mehrere miteinander zu einem schwimmenden Kai verbunden und an der 
Oberfläche oder bei geeigneter Höhe im Inneren mit bedeckten Warteräumen ausgestattet. 
Die Landungsanlage St. Panli in Hamburg besteht aus 8 miteinander gekuppelten 
Pontons, die eine 200 in lange Plattform bilden, von welcher 3 Brücken nach dem Ufer 
führen. Noch großartiger sind die Landebrücken der beiden Schwesterstädte am Mersey, 
von Liverpool und Birkenhead. Die Landestelle in Liverpool, die an Stelle einer im 
Jahre 1847 errichteten, im Jahre 1874 durch Feuer zerstörten Anlage getreten ist, besteht 
aus einer von eisernen Pontons getragenen 600 m langen, 25 m breiten Plattform, die 
durch 5 Brücken für Fuhrwerksverkehr mit dem Ufer verbunden ist. Sie ist die größte 
618. Vier btt Madras. 
Anlage ihrer Art und zu jeder Jahreszeit der Lieblingsspaziergang der Bevölkerung. 
Die Baukosten dieser Landestelle haben etwa 4,5 Will. Mark betragen. 
Wo die zu geringe Wassertiefe den Schiffen nicht gestattet, bis an das User heran 
zukommen, müssen Landebrücken in Form von festen Stegen vom Ufer in das Wasser 
hinausgebaut werden. Bei sandigem Meeresgrund eignen sich zur Unterstützung dieser 
Stege am besten Joche aus eisernen Pfählen, die in den Meeresgrund eingeschraubt 
werden. Diese eisernen Pfähle bieten bei ihrer geringen Dicke den Wellen wenig An 
griffsfläche und geben so keine Veranlassung zur Aufwühlnng des Grundes. In Helgo 
land, wo die Fahrgäste seither von dem auf der Reede ankernden Dampfer in Boote um 
steigen mußten, um ans Land zu gelangen, wird jetzt ein solcher eiserner Landesteg 300 in 
weit in das tiefe Fahrwasser hinansgebaut, damit die Dampfer an demselben anlegen und 
ihre Fahrgäste absetzen können. 
Trockendocks. In jedem größeren Hafen müssen, wie schon in der Einleitung 
erwähnt, Einrichtungen vorhanden sein, um auf der Fahrt beschädigte Schiffe untersuchen 
und ausbessern zu können. Die mit der Ausbesserung von Schiffen sich befassenden 
67*
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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