Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

62 
„Auf ein Scheiben Salz, so in das Land herein gebracht wird, gibt der 
„Verkäuffer sieben ein halben Kreutzer, also das Simri anderthalben Kreutzer; 
„was aber von Sulz und anderen Orten hinaus verkaufst wird, ist zu geben 
„von dem Käuffer von der Scheiben fünfszehn Kreutzer: von dem Simri drey 
„Kreutzer." 
Hier ist zu bemerken, daß Sulz am Neckar mit seiner Saline damals die 
einzige Stätte im Herzogtum Württemberg war, wo eine Salzgewinnung vor 
sich ging. In der Accise-Ordnung vom 10. Juli 1651, die ebenfalls vom 
Herzog Eberhard ausging, wurden dann dahingehende Abänderungen getroffen, daß 
die eingeführte Scheibe Salz mit 8^/2 Kreuzern zu besteuern war. Das Salz 
von Sulz wurde fortan nach demselben Steuersatz behandelt. Im übrigen wid 
mete man in Württemberg zn jener Zeit der Besteuerung des Salzes nur ge 
ringe Aufmerksamkeit. Hauptsteuerobjekte waren damals in erster Linie Wein 
und Bier^). 
In der alten Württembergischen Zollordnung vom Jahre 1657 hatten die 
Salzzölle folgende Regelung erfahren. Innerhalb des Herzogtums Württemberg 
war von jeder Scheibe Salz 1 Pfennig oder x /a Kreuzer zu entrichten. Der 
selbe Zollbetrag war für die Ausfuhr oder Durchfuhr von Salz zu entrichten, 
nur war dann noch für jedes Pferd des Wagens, auf welchem das Salz außer 
Landes geführt wurde oder mit welchem es durch württembergifches Gebiet kam, 
ein Zoll von 2 Schilling oder 6 Kreuzer zü leisten. Kaufte jemand von in 
ländischen Salzhändlern Salz, um es an anderen Orten des Herzogtums zu 
vertreiben, so war von jeder Scheibe ein Pfennig oder a / 2 Kreuzer Zoll zu 
zahlen. Erwarben ausländische Händler in Württemberg Salz, um es ins Aus 
land zu führen, so war der gleiche Zoll neben einer Abgabe von 2 Schillingen 
oder 6 Kreuzern pro Wagenpferd zu entrichten. Nur mit dem Gebiet zu Schorn 
dorf wurde hinsichtlich des Salzzolles eine Ausnahme gemacht. Hier war die 
Scheibe Salz mit 3 Heller oder 1 / 2 kr. 1 hlr. zu verzollen ^). 
Die Württembergische „Accise-Tafel vom 18. Jnli 1699" sah folgende Ab 
gaben auf Salz vor. Von dem ins Land eingeführten Salz hatte der Käufer 
12 kr. für jede Scheibe Salz zu entrichten. Für Gemeinden ermäßigte sich 
diese Abgabe auf 6 Kreuzer. Hatte die Gemeinde jedoch mit dem Salzverkauf 
einen Privaten betraut, so war eine Abgabe von 12 kr. zu leisten. Dieselbe 
Abgabe hatten Fuhrleute zu tragen, die Salz außer Landes hereinbrachten. Für 
Sulzer Salz war die Abgabe auf 1 kr. für jedes Simri festgesetzt. Ebenso 
wurde dasjenige Salz abgabepflichtig, welches von Fuhrleuten von einem Ort 
zum andern transportiert wurde. Die Abgabe betrug hier ebenfalls 12 kr. pro 
Scheibe Salz. Diese „Accise-Tafel" von 1699 bestimmte dann weiter: „Den 
Unterthanen solle bey Straff der Confiscation verbotten seyn, nicht einig Körn 
lein Saltzes an ausländischen Orten zu kauffen." Die letztere Bestimmung trägt 
einen ganz monopolartigen Charakter ^). 
Aus der Württembergischen „Steuer-Instruktion vom 24. Januar 1713" 
gewinnen wir einige Anhaltspunkte, in welcher Höhe die damaligen Salzhändler 
in Württemberg zur Gewerbesteuer herangezogen wurden. In dieser Steuer- 
1) Reyscher, Sammlung der württ. Gesetze. Band XVII, 1. S. 186. 
2) A. L. Reyscher, Sammlung der württ. Gesetze. Tübingen 1889. Band 17 
betr. Steuer-Gesetze Seite 216 und 319. II. Teil. 
3) Reyscher, Sammlung d. württ. Gesetze 1839. Bd. XVII, I. Seite 363.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.