Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

544 Moderne Seehäfen: Liverpool, London. 
nissen wahrlich nicht arm ist, entstehen lassen. Wie die beigefügten Abbildungen er 
kennen lassen, gewährt Marseille, die bedeutendste Handelsstadt Frankreichs, ein höchst 
malerisches Bild. 
Die Eröffnung des Suezkanals gab besonders den Anstoß zu einer Hafenvergröße 
rung. Der alte Hafen, welcher so eingerichtet ist, daß die Seeschiffe stevenrecht am Kai 
laden und löschen, war schon lange als ungenügend empfunden worden. In dem neuen 
Hasenbassin sind die Kais mit Einschnitten versehen, welche große Längen für die See 
schiffe gewähren. Ein mächtiger Wellenbrecher schützt die an den Kais liegenden Schiffe 
gegen die starken auftretenden Winde. Schon sind wiederum, wie in unserer Zeit an 
allen größeren Hafenplätzen, neue Anlagen im Entstehen begriffen, und hier wie an 
anderen Orten vermag die Schaffung der Anlagen nicht Schritt zu halten mit dem riesig 
anwachsenden Schiffs- und Handelsverkehr. 
Liverpool, dieser so außerordentlich bedeutende Hafenort Englands besaß am 
Beginn dieses Jahrhunderts einige 70 000 Einwohner. Den Hauptteil der Schiffs 
fracht bildeten in jener Zeit Sklaven, die nach Nord- und Südamerika geschafft wurden. 
Die größten Sklavenhändler der Welt waren damals Liverpooler Kaufleute, in deren 
Händen etwa 5 / 6 des gesamten Handels vereinigt war. Durch die Unterdrückung des 
Sklavenhandels erlitt Liverpools Handel zunächst einen sehr empfindlichen Stoß. Der 
Entwickelung der Liverpooler Schiffahrt standen hauptsächlich zwei Umstände entgegen, 
die Barre an der Mündung des Mersey und die große Differenz zwischen dem Flut- 
und Ebbewasserstand, die bis zu 9 in beträgt. Während das erste Hindernis nur mühsam 
und doch nicht vollständig zu überwinden war, hat man die aus der großen Wasser 
standsdifferenz sich ergebenden Unbequemlichkeiten durch die Anlegung ausgedehnter 
Dockanlagen beseitigt. Diese Bassins besitzen Schleusen, deren Thore geschlossen werden, 
wenn das Wasser zu fallen beginnt. Liverpool hat gegenwärtig die ausgedehntesten 
Docks der Welt, deren Verwaltung und Betrieb der Dock- und Hafenbehörde untersteht. 
Fast der ganze Baumwoll- und Holzhandel und der größte Teil des Kornhandels Englands 
liegt in den Händen Liverpooler Kaufleute. Am 1. Juli 1893 betrug die auf die Er 
bauung der Docks verwandte Summe 424 000 000 Mark. 
Die Geschichte des größten Handelsplatzes der Welt, der Riesenstadt London, kann 
bis in sehr weit zurückliegende Zeiträume verfolgt werden. Die Römer fanden bereits 
auf jener Stelle, die London einnimmt, eine bedeutende Ansiedelung. Die Stadt blieb 
während der wechselvollen Geschicke, welche die britische Insel in so reichem Maße zu 
verzeichnen hat, stets der Hauptpunkt des Landes. Die ungeheuere Zahl von fünf 
Millionen Menschen drängt sich hier zusammen, und dem weitaus größten Teile derselben 
gewähren Schiffahrt und Handel den Lebensunterhalt. 
Bis zu der London Bridge, wohl der belebtesten der Welt, die täglich von über 
100 000 Menschen und fast 16 000 Fuhrwerken Passiert wird, erstreckt sich der Haupt 
lebensnerv der Stadt, die von Seeschiffen befahrbare Themse. Von hier ab liegen 
stromabwärts an beiden Ufern die unzähligen Schiffe, die aus allen Teilen der Erde 
ungeheuere Massen von Waren aller Art herbeischaffen und umgekehrt wiederum auf 
ihrer Ausfahrt die maunigfaltigsteu Artikel mitnehmen. Bis zum Ende des achtzehnten 
Jahrhunderts lagen die Schiffe ausschließlich auf dem Strome. Weiter oben ist schon 
der Erbauung des ersten Docks Erwähnung gethan worden. Seitdem ist eine ungeheuer 
große Anzahl dieser Anlagen entstanden, von denen der St. Katherines-Docks, der 
London-Docks, der West-Jndia-Docks, des East-Jndia-Docks, der Victoria-Docks, des 
Albert-Docks Erwähnung gethan werden mag. Die bedeutend weiter stromabwärts 
erbauten Docks, die Tilbury-Docks, haben sich nicht zu der gleichen Bedeutung wie die 
unmittelbar bei der Stadt liegenden zu entwickeln vermocht. 
Einer außerordentlich günstigen Lage und dem kühnen amerikanischen Unter- 
uehmungsgeiste hat New Jork es zu danken, daß sich dieser Ort innerhalb einer so 
kleinen Spanne Zeit zu einem der mächtigsten Emporien der Welt entwickelt hat. Als 
die Stadt im Jahre 1664 dem Herzog von Aork verliehen wurde, hatte sie nur mehrere 
Tausend Einwohner. Heute laufen in ihrem Hafen, dessen Einfahrt bei Sandh-Hook
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.