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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

558 Schiffahrtszeichen. 
mächtige, eiserne Senkkasten von länglich rundem Querschnitt, 13,6 m lang, 10,5 m breit, sollte 
in den Meeresgrund abgesenkt und mit Beton ausgefüllt werden und so den Unterbau des 
Turmes bilden. Die Ausführung wurde infolge eines niedrigeren Gebots einer Konkurrenz 
firma der genannten Gesellschaft übertragen. Der Caisson wurde in Bremerhaven angefertigt 
und schwimmend durch Schleppdampfer nach der Baustelle verbracht. Das seltsame Fahrzeug 
gelangte, wenn anch unter Schwierigkeiten, glücklich an seinem Ziele au. Die Boden 
beförderung begann und nahm guten Fortgang, obgleich die Arbeiten wegen Sturmes unter 
brochen werden mußten. Am 9. Oktober 1881, nachdem der Senkkasten mit seiner Unterkaute 
20,75 m unter Niedrigwasser, etwa 12 m unter Meeresgrund versenkt war, so daß nur noch 
etwa 2 m an seiner endgültigen Tiefenlage fehlte, mußten die Arbeiter den Bau Sturmes 
wegen wieder verlassen. Am 13. Oktober mittags, als ungewöhnlich starker Nordwest wehte, sah 
ein Matrose von dem 6 km von der Baustelle verankerten Feuerschiff zufällig nach dem 
Turm und sah denselben plötzlich unter hohem Aufwallen des Wassers verschwinden. 
Durch Taucher wurde festgestellt, daß der Senkkasten, welcher 12'/r m in den Meeresgrund 
eingedrungen war und 16 m über denselben hervorragte, 2'/, m über dem Meeresboden ab- 
545. Ausfahrt des Aciikknstens für dcn Aothrfand-Leuchtturm nach der AaustcUc 
am 26. Mai 1883. 
gebrochen war. Vermutlich waren die Wellen über den 2 m über gewöhnlichem Hochwasser 
endigenden nicht genügend mit Beton ausgefüllten Senkkasten hineingeschlagen und hatten so 
ihr Zerstörungswerk in und an demselben ausüben können. 
Trotz dieses Mißerfolges wurde von dem Leiter des Bremer Tonnen- und Bakenamts, 
Baurat Hanckes, an dem ursprünglichen Plan festgehalten, und die Gesellschaft Harkort in 
Duisburg übernahm nunmehr den Bau des zweiten Turmes zum Preise von 853000 Mark, 
ohne die Bcfeuerungseinrichtung. Sie führte denselben in 2 Jahren glücklich zu Ende. Der 
neue Senkkasten, 14 m lang, 11 m breit mit einer Grundfläche von 114 qm, erhielt etwas 
größere Abmessungen als der alte. Da der Senkkasten bei der Aussahrt aus Bremerhaven nur 
6 1 /2 IN Tiefgang erhalten durste, wurden zwei Schwimmkasten mit demselben in Verbindung ge 
bracht, die nach beendigter Fahrt leicht abgenommen werden konnten. Bei der Ausfahrt hatte der 
Senkkasten 18,76 m Höhe und reichte bei 6,5 m Tiefgang somit 12,26 m über Wasser. Vier 
Schleppdampfer hatten große Mühe, mit dem schwimmenden Ungetüm gegen Sturm und Wellen 
sich zu halten Am 27. Mai 1883 konnte mit dem Versenken begonnen werden. Infolge der 
Erfahrungen beim ersten Bau wurde das Ausfüllen des Senkkastens mit Beton beschleunigt und 
der Schutzmantel im ganzen 32 m hoch gemacht, so daß ein Überschlagen der Wellen aus 
geschlossen war. Die Umgebung des Bauwerks wurde durch Versenken von Faschinen und 
Steinmaterial gegen Auskolkungen gesichert. Dank aller Vorsichtsmaßregeln konnte das 
Bauwerk am 17. Oktober 1883, nachdem die Unterkante des Senkkastens erst 15,6 m unter
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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