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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

580 Die Taucherkunst. 
bewegt wird. Der Treiber besteht in einem Schaufelräderpaar, bei welchem die Flügel 
drehbar angeordnet sind und sich von selbst rechtzeitig quer und längs stellen, so daß sie 
nur tu einem Sinne treibend wirken. Der Taucher hat den uns bereits bekannten 
Taucheranzug an und erhält seine Luft aus dem Boote selbst, welches mit solcher von 
hoher Spannung gefüllt ist. Dieselbe durchströmt eine Schlauchtrommel, so daß der Taucher 
sich von dem vorher von ihm verankerten Boote entfernen kann, soweit der Schlauch 
reicht. Das Boot besitzt ferner einen beweglichen Boden, welcher mit Hilfe einer kräf 
tigen Übersetzung aus- und eingedrückt werden kann, wodurch sich das Boot hebt oder 
senkt. Diese Banart wurde später umgestaltet. Statt des beweglichen Bodens wurde 
eine Pumpe angebracht, mit deren Hilfe Wasser eingepumpt werden kann, so daß die 
Senkung auf diesem Wege erfolgt. Da das Boot mit gepreßter Luft gefüllt ist, deren 
Spannung den äußeren Wasserdruck übersteigt, so genügt das Öffnen eines Hahnes, um 
Wasser auszupressen, das Boot also zum Steigen zu bringen. Diese Einrichtung hat 
indessen wieder den Nachteil, daß der Taucher gegen das Ende seines Aufenthalts Gefahr 
läuft, nicht mehr genügend Pressung zu haben, vielleicht also hilflos unten bleiben 
oder das Boot im Stiche lassen muß, um sich auf die uns bekannte Weise nach oben zu 
flüchten. 
Ansicht von oben. 
In neuester Zeit sind derartige Boote wiederholt zur Ausführung gekommen. So 
fand Mitte Dezember des Jahres 1886 in den Tilbury Docks bei London eine Versuchs 
fahrt mit dem von Fletcher Son & Farnell erbauten unterseeischen Boote „Nautilus" 
(Abb. 571) statt. Dasselbe ist 18,3 in lang, hat 2,4 in Durchmesser, ist cylindrisch mit 
spitzen Enden und für den Druck von 15 in Wassersäule gebaut. Die Änderung des Tief 
gangs wird auch hierbei durch Änderung des Eigenvolumens bewirkt. Indessen sind 
statt des beweglichen Bodens an jeder Seite vier in Stopfbüchsen laufende Kolben an 
gebracht, welche von Hand oder durch Maschinenkraft aus- und eingeschoben werden 
können. Die bewegende Kraft, vier Pferdestärken, welche durch 140 galvanische Elemente 
geliefert werden, treibt durch Vermittelung einer Dynamomaschine zwei Schrauben. 
Das Boot ist für die gewöhnliche Fahrt bis zur Linie A B versenkt und erhält sich in 
derselben leicht durch ein Flachsteuer (in der Abbildung nicht angegeben). Es ragt als 
dann nur der Kommaudoturm hervor. Die Besatzung besteht aus sechs Mann, welche 
nach den bisherigen Versuchen mit der vorhandenen Luft zwei Stunden lang ausreichen. 
Das Boot ist hiernach weniger, wie das von Haedicke gebaute, für längere Untersuchungs 
fahrten eines einzelnen unter Wasser, als für kürzere Ausfahrten, bei welchen die Hilfe 
mehrerer in Anspruch genommen wird, geeignet. 
In neuerer Zeit sind sowohl in Spanien wie in Frankreich wiederholt Versuche mit 
Unterseebooten angestellt worden. Den Erfindern ist fraglos auf diesem Gebiete noch 
ein reiches Feld zu ihrer Bethätigung gegeben. 
Während das Taucherboot die Untersuchung der Arbeiten unter Wasser gestattet, 
macht es der in der Abb. 572 bis 576 dargestellte Submarinegucker möglich, die Ar 
beiten von oben her zu beaufsichtigen. Der Grund, weshalb man nur selten bis tief in das
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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