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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

613. Maschine de» „Great Mritain". Nach „rde Engineer“. 
winden, Kräne, Pumpen u. s. w. aufgestellt. Der mittlere tägliche Kohlenverbrauch bei 
voller Maschinenleistung stellte sich auf 380 t. Da die Kohlenbunker 10 000 t Kohlen 
fassen konnten, so reichte der Kohlenvorrat für 27 Tampftage. Neben dem Dampfbetrieb 
war die Fortbewegung des gewaltigen Schiffes auch durch Segel vorgesehen. Der „Great 
Eastern" war dementsprechend mit sechs Masten ausgerüstet, zwei mit Raatakelage und 
vier mit Schratsegeln versehen (Abb. 615). Die Masten mit Ausnahme des Kreuzmastes 
sowie die Raaen waren aus Eisen. Die Hauptraa war beispielsweise 37 m lang bei 
840 mm im Durchmesser und bei einem Gewicht von 16 t. 
Schon während des Baues dieses Riesenschiffes traten erhebliche Schwierigkeiten 
auf, welche auf die Rentabilität des Unternehmens ungünstig einwirkten. Wegen der 
610 
Schiffbau. 
dicht verbunden wurden. Die Längsspanten waren derart auf dem Umfang des Haupt 
spants verteilt, daß der Schiffsboden, sowie die innere Bodenbeplattung sicher unterstützt 
waren. In ähnlicher Weise war das Oberdeck durch eine Zellenkonstruktion verstärkt und 
auf diese Weise in stand gesetzt, die durch die Biegungsbeanspruchungen des Schiffes 
dort auftretenden bedeutenden Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Neben diesen 
starken Längsverbänden waren auf die ganze Länge der Maschinen- und Keffelränme, 
rund 120 m, zwei Längsschotte, wie aus Abb. 616 u. 617 ersichtlich, angeordnet, welche 
vom inneren Boden bis zum Oberdeck 
reichten und neben dem Nutzen eines hervor 
ragenden Verbandes für den Schiffsrumpf 
den Vorteil brachten, das Innere des 
Schiffes in eine größere Zahl wasserdichter 
Abteilungen zu trennen. Dieses wurde 
auch durch zehn wasserdichte Querschotte 
'begünstigt, welche sämtlich bis zum Ober 
deck hinaufreichten und auf diese Weise 
einen soliden Querverband herstellten. 
Die Maschinenanlage bestand aus 
einer viercylindrigen liegenden Maschine 
von 4000 indizierten Pferdestärken, von 
James Watt & Co. in Soho erbaut (Abb. 
612. Schraube des „Great Sritarn". 618), zum Betrieb der Schiffsschraube von 
7,3 m Durchmesser und 12 m Steigung 
bei einer Umdrehungszahl von 39 pro Minute, und aus einer oscillierenden Radmaschine 
mit vier Cylindern von 3650 indizierten Pferdestärken, von Scott Ruffel erbaut, welche 
die beiden Schaufelräder von anfangs 17 m, später 14,6 m Durchmesser mit einer Um 
drehungszahl von 11 pro Minute bewegten. Den Dampf von 1,6 Atmosphären Druck 
lieferten 10 Kofferkessel mit einer gesamten Rost- und Heizfläche von 200 qm und 
4270 qm. Je zwei Kessel waren in einem Heizraum aufgestellt und an einen Schornstein 
angeschlossen. Außerdem waren noch verschiedene Hilfsmaschinen zum Betrieb der Anker-
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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