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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

54 
Einleitung: Entwickelung des Verkehrswesens. 
Zum Schlüsse dieses Kapitels muß nochmals die große volkswirtschaftliche Be 
deutung des Verkehrs und die Wichtigkeit seiner möglichst weitgehenden Erleichterung 
hervorgehoben werden. 
Bis Ende des vorigen, ja selbst noch im Anfange dieses Jahrhunderts war in 
Europa der Gütertransport ein sehr langsamer und infolgedessen ein so kostspieliger, daß 
nur Manufakturen und ganz leichte Waren die Frachtspesen auf weitere Entfernungen 
zn tragen vermochten. So betrug z. B. der Preis der Wagenfracht von London nach 
Leeds 260 Mark per Tonne, d. h. pro Tonne und Meile 13h'2 Pence-- 1,15 Mark. 
Schwere Artikel, wie Kohlen und Eisen, konnten im Handel nur rentieren, wenn sie zur 
See verschifft wurden. Handelswaren, welche 1763, d. h. vor der Verbesserung der 
englischen Transportverhältnisse 13V 8 Pence pro Tonne und Meile kosteten, legen jetzt 
diese Wegeslänge für drei bis vier Pence zurück. Die Verringerung der Frachtspesen 
hat naturgemäß einen größeren Konsum im Gefolge gehabt, da hierdurch, wie nicht 
minder durch die durch den Maschinenbetrieb ermöglichte billigere Herstellung vieler 
Gegenstände nicht nur mehr Artikel exportfähig geworden sind, sondern auch der Kreis 
der Konsumenten ganz außerordentlich gewachsen ist. 
Der Satz, daß die Transportsteuer die erste und schwerste ist, welche ein Land und 
die Arbeit zu entrichten hat, enthält viel Wahres. Die Erkenntnis dieser Wahrheit hat 
sich jedoch seltsamerweise nur mühsam Bahn zu brechen vermocht. 
Wenn man auch, wie wir gesehen haben, bereits in früheren Zeiten einen Welt 
handel kannte, d. h. einen Handel, den einzelne Völker über ihre Landesgrenzen und 
die Meere hinaus betrieben, so sticht dieser Welthandel doch weit von der Weltwirt 
schaft ab, wie sie sich etwa seit der Mitte dieses Jahrhunderts entwickelt hat. Erst die 
vervollkommneten Transportmittel zu Wasser und zu Lande, in Verbindung mit einem 
außerordentlich rasch und sicher funktionierenden Nachrichtenwesen ermöglichten es, daß 
der Absatzkreis aller Güter enorm erweitert werden konnte. Die rasche Orientierung 
gestattet es, in Verbindung mit den zur Verfügung stehenden, nach allen Teilen unserer 
Erde sich erstreckenden Verbindungen, zu übersehen, wo Überfluß an irgend welchen 
Produkten ist und wo dieselben mangeln, um mit Hilfe der zahlreichen leistungsfähigen 
Transportmittel rasch einen Ausgleich herbeizuführen. 
Der Handel hat mit der fortschreitenden Verkehrsentwickelung eine immer größere 
Bedeutung und einen immer mächtigeren Einfluß erlangt, wie die steigenden Umsatz 
ziffern deutlich erkennen lassen, welche vom Jahre 1860 bis zum Jahre 1891 von 29 
auf 73 Milliarden gewachsen sind. Durch die dem Handel und Verkehr zur Verfügung 
stehenden Hilfsmittel ist an die Stelle des lokalen Marktes immer mehr und mehr der 
Weltmarkt getreten, und die örtliche Preisbildung wird in einem erheblichen Maße durch 
den Weltmarktpreis reguliert.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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