Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Stabilität. 
633 
beladenen Schiffes ein günstiger wird. Zn diesem Zweck sind in den größeren Hafen 
städten besondere Beamie angestellt, welche die richtige Stauung der Ladung im Interesse 
der Rheder und Verfrachter überwachen. So ist z. B. bei leichten Ladungen, wie Baum 
wolle, Thee, Tabak, meist Ballast im Schiffsboden mitzuführen, da ohne denselben das 
Schiff leicht zu rank wird, während bei schweren Ladungen, wie Eisen- und Kupfererze, 
Eisenbahnschienen, Vorsorge getroffen werden muß, dieselben nicht durchweg tief im Schiffs 
boden zu lagern, zumal sie den Schiffsraum kaum bis zur Hälfte ausfüllen werden, da 
sonst das Schiff in See zu heftige Bewegungen macht und bei der schweren Belastung 
Gefahr vorhanden ist, daß es leck springt. Man verteilt daher schwere Ladungen meist 
im Boden und im Zwischendeck. Anderseits ist auch die Stauung der Ladung mit 
Bezug auf die Verteilung auf die Schiffslänge von Wichtigkeit; man muß dahin streben, 
die schweren Ladungen möglichst mittschiffs zu lagern, teilweise um die Belastung des 
Schiffsrnmpfes, welcher mittschiffs den größten Auftrieb hat, günstig zu gestalten, teil 
weise um die Stampfbewegungen auf See möglichst zu mildern, da dieselben bei An 
häufung von schweren Gewichten an den Schiffsenden sehr heftig werden können. 
Neben der Stauung der Ladung mit Bezug auf die Schwerpunktslage kommt nun 
noch ein anderer wichtiger Faktor, die Beweglichkeit der Ladung, in Frage. Dieser 
Umstand, welcher bei flüssigen Ladungen — Petroleum, Wasser — sowie bei beweglichen 
Ladungen, Getreide, Reis, sehr lange Zeit weniger beachtet worden ist und den Verlust 
einer größeren Zahl von Schiffen mit sich gebracht hat, 
beruht auf der Thatsache, daß durch das Überschießen der 
Ladung die Stabilität des Schiffes sich erheblich verringert, 
so daß ein Kentern des Schiffes auch dann eintreten kann, 
wenn bei regelrechter Stauung der Ladung die Anfangs 
stabilität eine genügende war. Diese Verringerung der 
Stabilität hat darin ihren Grund, daß beim Neigen des 
Schiffes nicht allein der Schwerpunkt des Deplacements 
oder Auftriebs sich nach der eintauchenden Seite wendet, 
sondern durch die nach Lee überschießende Ladung der sonst 
fest anzusehende Systemschwerpunkt des Schiffes ebenfalls 
nach dieser Seite verschoben wird, wie aus nebenstehender 
Abb.647 zu ersehen ist. JstF der Schwerpunkt der beweglichenLadung in der aufrechten Lage, 
so geht er bei Neigung des Schiffes infolge Überschießens nach F, über, so daß der System 
schwerpunkt G die Symmetrieebcne verläßt und gleichfalls nach Lee, nach 6t,, wandert. 
Der Hebelarm der Stabilität Gibt wird demnach auf die metazentrische Höhe um 
GE verkleinert. Um sich ein klares Bild über die Wirkung der übergeschossenen Ladung 
machen zu können, diene folgende Betrachtung. Das Gewicht der übergeschossenen 
Ladung wirkt durch den Schwerpunkt derselben vertikal nach abwärts. Verlängert 
man diese Vertikale bis zum Schnittpunkt mit der Symmetrieachse 21,, so kann man 
sich in diesem Punkt das Gewicht der übergeschossenen Ladung konzentriert denken und 
dementsprechend feststellen, ob der hierdurch nach oben gerückte Systemschwerpunkt dem 
Metazentrum so nahe gekommen ist, daß die metazcntrische Höhe eventuell null oder gar 
negativ geworden ist. Außerdem kommt durch das Überschießen der Ladung nach Lee 
eine bedeutende lebendige Kraft auf den Schiffskörper zur Wirkung, tvelche dahin strebt, 
die Neigung des Schiffes in einem Moment zu vergrößern, wo gerade die Stabilität 
durch die Verschiebung der Ladung verringert ist, und so können beide Kräfte auf das 
Kentern des Schiffes wirken. Ähnliche Verhältnisse treten ein, wenn einzelne Räume 
des Schiffes durch Beschädigung der Außenhaut überflutet werden. Wenngleich das ein 
strömende Wasser im Inneren des Schiffes eine möglichst tiefe Lage einnehmen wird, und 
dadurch der Anschein erweckt wird, als ob die Stabilität sich unter allen Ümständen hier 
durch vergrößert, da der Systemschwerpunkt durch das hinzugekommene, tief gelagerte 
Wasser nach unten wandert, so ist dies nur ein Trugschluß, da beim Überneigen des 
Schiffes das ins Schiff eingedrungene Wasser durch das Überschießen seinem Gewicht 
nach in dem Punkt Ni gedacht werden muß, also sehr hoch zu liegen kommt. Die Thatsache, 
IX 80
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.