Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

648 
Schiffbau. 
verkürzt, so wird der Gesamtkohlenverbrauch pro Reise von 1225 t auf 1668 t an 
wachsen, also in dem Verhältnis von 18^ zu 21 2 . 
Inwieweit jedoch mit dem Wachsen der Geschwindigkeit der Kohlenverbrauch 
steigen kann, ergibt ein Vergleich der Schiffe „Lahn" und „City of Paris". Während 
die „Lahn" bei einer Geschwindigkeit von 18 Seemeilen 175 t Kohlen täglich verfeuert, 
gebraucht die „City of Paris" bei einem Deplacement von 13 000 t und einer Ge 
schwindigkeit von 19 Seemeilen, also nur eine Seemeile pro Stunde mehr, bereits 382 t 
Kohlen pro Tag, d. h. noch einmal so viel wie die „Lahn". 
Die Aussichten, die Fahrzeit von Queenstown nach New Jork auf 5 Tage zu ver 
kürzen und dementsprechend die Geschwindigkeit der Schnelldampfer auf 24 Seemeilen pro 
Stunde zu steigern, dürfte daher schon mit Bezug auf den kostspieligen und gewaltigen 
Kohlenverbranch für eine Reise wenig Aussicht auf Erfolg haben. 
Für Kriegsschiffe sind solche hohe Geschwindigkeiten für kleinere Fahrzeuge — 
Torpedoboote und Torpedobootszerstörer — nicht mehr so vereinzelt, doch kommt es bei 
diesen Schiffen darauf an, die maximale Geschwindigkeit nur auf kurze Zeit zu erreichen, 
während bei Dauerfahrten die Geschwindigkeit zur Einschränkung des Kohlenverbrauchs 
auf 10 bis 12 Seemeilen herabgesetzt wird. Bei den großen Panzerschiffen und 
Kreuzern, deren maximale Geschwindigkeit 18 bis 20 Seemeilen beträgt, sind daher 
neuerdings allgemein die Dreischraubenmaschinen eingeführt, damit für die Dauerfahrten 
von 10 bis 12 Seemeilen zur Ersparung von Kohlen nur die mittlere Maschine allein 
mit günstigstem Füllungsgrad in Betrieb gehalten werden kann. 
Praktischer Schiffbau. 
Bis fast zur Mitte des 19. Jahrhunderts galt als Material zum Bau von Schiffen 
vornehmlich das Holz, da andere Baumaterialien bis zu jener Zeit dem Schiffbauer nicht 
genügend zur Verfügung standen. Zwar war schon im Jahre 1787 in England das erste 
eiserne Schiff — ein Kanalfahrzeug — gebaut worden, nachdem die Eiscnhüttenindustrie 
das erste Walzwerk zur Fabrikation von Eisenblechen sowie von eisernen Winkelstangen eröffnet 
hatte, doch hatte man trotz dieser praktischen Erfolge zu dem Eisen als Schiffbaumaterial zu 
wenig Vertrauen. Man hegte im besonderen Bedenken gegen die geringe Sicherheit des Schiffes 
bei Grundberührungen und Verletzungen des Schiffsbodens durch äußereGewalten und traute 
sich nicht die Holzwände der Schiffe durch ein Material zu ersetzen, welches, wie das Eisen, 
im Wasser untersinkt. Später gab die Thatsache, daß die Magnetnadel des Kompasses 
durch die Eisenmassen des Schiffes abgelenkt wurde, zu weiteren Besorgnissen mit Bezug 
auf eine sichere Navigierung des Schiffes Veranlassung, und man befürchtete ferner, daß 
die eisernen Schiffe im Boden in kurzer Zeit einen die Fahrt desselben hindernden Anwuchs 
erhielten und das Eisen durch Korrosion im Seewasser sehr leiden würde, was bei den 
mit einer Kupferhaut versehenen Holzschiffen sich nicht gezeigt hatte. Alle diese Bedenken 
mußten jedoch allmählich einer besseren Erkenntnis weichen, und vorzugsweise nicht die da 
maligen ersten Schiffbauer, sondern hervorragende Bauingenieure wie Rapier, Fairbairn 
und Brunel neben den Schiffbauern Laird und Scott Rüssel ergriffen die Initiative 
zum Bau eiserner Seeschiffe, im besonderen nach Einführung der Dampfschiffahrt. Die 
Erfolge waren um so durchschlagender, da das Eisen sich bei Grundberührungen und 
anderen Havarien sich als ein zähes und widerstandsfähiges Material erwiesen hatte, 
das zwar leicht Einbeulungen, aber seltener Risse und Brüche erhielt. Um die Sicherheit 
des Schiffes gegen Sinken bei Leckagen und Havarien zu erhöhen, wurden atsbald von 
dem Liverpooler Schiffbauer John Laird die wasserdichten Schotte und von dem Erbauer 
des Great Eastern, Brunel, der Doppelboden mit einem weit verzweigten Zellensystem 
eingeführt. Die Beeinträchtigung der Wirkung der Magnetnadel durch das Eisen im 
Schiff wurde durch die bahnbrechenden Arbeiten der Engländer Archibald Smith und 
Kapitän F. I. Evans, welche dazu führten, diesen Einfluß durch Kompensierung der 
Kompasse möglichst auszugleichen, ohne Bedeutung, und so traten immer mehr die Vorzüge
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.