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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

692 Schiffbau: Schiffsmaschinen. 
genutzt, um den Aktionsradius des Schiffes, d. h. die längste Strecke, welche das Schiff 
mit dem verfügbaren Kohlenvorrat unter Dampf zurücklegen kann, möglichst groß zu 
gestalten. Denn ohne hinreichenden Kohlenvorrat ist der Gefechtswert eines Schiffes sehr 
beschränkt. Erst der dann freibleibende Teil des Schiffsraumes und der Decks kann zur 
Unterbringung der Besatzung verwertet werden, und derselbe ist bei der hohen Besatzungs 
stärke der neueren Kriegsschiffe sehr beschränkt. Die Mannschaften müssen durchweg in 
Hängematten dicht gedrängt schlafen, und nur für die Offiziere und Decksoffiziere sind 
Kammern vorgesehen. Zum Verstauen des Bedarfs an Kleidern und Stiefeln u. s. w. 
stehen den Mannschaften verhältnismäßig kleine Spinde zur Verfügung, während die 
Tische und Bänke — Backen und Banken — zur Einnahme der Mahlzeiten bei 
Klarschiff verstaut werden müssen, um Platz zur Bedienung der Geschütze, Torpedorohre 
und sonstigen Kriegswaffen zu schaffen. Die Wohn- und Mannschaftsräume an Bord 
der Kriegsschiffe müssen daher besonders wirksam ausgenutzt und mit ausreichender 
Lüftung versehen werden. 
Neben diesen Rücksichten treten dann im besonderen diejenigen in den Vordergrund, 
welche für den Fall eines Krieges für den Schutz des Schiffsrumpfes und der Mannschaft 
gegen feindliche Geschosse und zur Sicherung des Schiffes gegen Feuers- und Wassersgefahr 
zu beachten sind. Für den Kommandanten und die leitenden Personen bietet im Gefecht der 
Kommandoturm, von welchem aus durch die verschiedensten Befehlsübermittler das Schiff 
mit Bezug auf die Maschinen- und Rudermanöver, auf den Geschütz- und Torpedoangriff 
geführt und geleitet wird, durch seinen starken Panzer einen gesicherten Stand. In den 
einzelnen Decks und bei den leichten Geschützen, welche keinen Panzerschutz haben, sucht 
man die in den Hängemattskasten verstauten Hängematten als Kugelfänger zu verwerten 
und im übrigen darauf Bedacht zu nehmen, die Splitterwirkung der Geschosse an Holz 
teilen möglichst zu verhindern. Da ferner das Holz leicht Feuer fängt, so ist man vielfach 
bestrebt, dasselbe aus den Schlachtschiffen ganz zu vermeiden und sich allein auf Stahl 
und unbrennbare und nicht splitternde Materialien zu beschränken. Das Aufbrennen der 
spanischen Panzerkreuzer in dem Gefecht bei Santiago kann als ein warnendes Beispiel 
betrachtet werden, wie gefährlich auch bei Stahlschiffen hölzerne Decksbeplankungen und 
hölzerne Verkleidungen in den Wohn- und Mannschaftsräumen werden können. Und so 
muß man auf den Kriegsschiffen möglichst das Material entbehren, welches zur Wohn 
lichkeit des Schiffes wegen der guten Jsolationsfähigkeit und der Eigenschaft, Feuchtigkeit 
aufzunehmen, besonders günstig beiträgt. Berücksichtigt mau ferner, daß alle Mittel, welche 
zur Erhöhung der Gefechtsstärke, sei es zum Angriff, sei es zur Abwehr, nicht nur Raum, 
sondern zum großen Teil erhebliche Gewichte erfordern, welche von dem Schiffe getragen 
werden und welche daher innerhalb der Grenze des Deplacements bleiben müssen, so er 
kennt man die Schwierigkeiten, welche die Konstruktion und der Bau eines Kriegsschiffes 
erfordert und welche nach Möglichkeit überwunden werden müssen, um nach den neuesten 
Erfahrungen der Seekriegführung allen Anforderungen gerecht zu werden. 
Schisfsmaschinenb au. 
Einleitung. 
Die Entwickelung der Schiffsmaschinen von der Einführung der Dampfschiffahrt 
bis zu den neuesten Errungenschaften des Schiffsmaschinenbaues zeigt in ihren einzelnen 
Stadien eine lange Kette von mannigfachen Konstruktionssystemeu und Bauweisen, deren 
Endglieder eine Steigerung der Maschinenleistung von etwa 50 indizierten Pferdestärken des 
ersten Seeschraubendampfers „Archimedes" bis zu 38 000 indizierten Pferdestärken des 
für den Norddeutschen Lloyd bei der „Aktiengesellschaft Vulkan" im Bau befindlichen 
Schnelldampfers aufweisen. Die seit den ersten Anfängen der Dampfschiffahrt angestrebten 
Fortschritte und Verbesserungen erstrecken sich neben der Kraftsteigerung vornehmlich darauf, 
den Wirkungsgrad der Maschinenanlage und hierdurch die Ökonomie derselben zu ver 
bessern und das Gesamtgewicht soloie den Raumbedarf im Schiff nach Möglichkeit zu 
verringern, um das Dampfschiff als Ganzes mit Bezug auf Kohlenverbrauch und Lade-
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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