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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

705 
Die verschiedenen Teile der Schisfsmaschincn. Propeller. 
Besondere Sorgfalt erfordert bei Zweischraubenschiffen der Schutz der Schiffswellen gegen 
Anfressungen im Seewasser. Man versieht sie .gu diesem Zweck neuerdings mit einem 
Überzug von Hartgummi. 
Der Kondensator wird seit Einführung der hohen Dampfspannungen und der 
Verwendung mehrfacher Expansionsmaschinen vorzugsweise als Oberflächenkondensator 
ausgeführt. Ans Flußdampfern findet vereinzelt noch der Einspritzkondensator Ber 
Wendung. Der Oberflächenkondensator wurde 1834 von Samuel Hall erfunden, nach 
dem bereits im Jahre 1829 John Ericsson in Seraing eine Schiffsmaschine mit Ober 
flächenkondensation, soivie mit einem Hochdruckkessel mit Unterwindgebläse konstruiert hatte. 
Der Kondensator hat die Aufgabe, den Abdampf aus dem Niederdruckcylinder zu konden 
sieren und als Wasser niederzuschlagen. Die Kondensierung erfolgt durch Kühlung des 
Dampfes mittels Seewaffers, lvelches durch die sogenannte Zirkulationspumpe derart 
durch den Kondensator getrieben wird, daß es von dem Dampf durch dünne, metallene 
Wandungen getrennt ist. Diese Wandungen bestehen aus etwa 1 inin dicken messingenen 
Rohren von 20 nun äußerem Durchmesser, welche horizontal liegend an den Enden in 
bronzenen Rohrplatten gelagert und in denselben stopfbüchsenartig gedichtet sind. Das 
Kühlwasser kommt von See durch das Bodenventil des Saugrohres der Zirkulations- 
pnmpe, wird durch letztere durch die Rohre des Kondensators getrieben und gelangt durch 
ein zweites Bodenventil wieder nach außenbord. Der Dampf kondensiert sich um die 
Rohre und wird durch die Luftpumpe in den Warmwasserraum — Lnstpumpendruck- 
raum — und von dort durch die Kesselspeisepumpe in den Kessel gedrückt. Die Form 
der Kondensatoren richtet sich nach den Raum- und Gewichtsverhältnissen. Bei den 
Hammermaschinen der Handelsmarine lvird der Kondensator mit den Chlinderständern 
zusammen aus Gußeisen gefertigt, während für Kriegsschiffe derselbe meist in Walzenform 
aus Bronze bezlv. Kupferblech hergestellt wird. Die Vorteile der Oberflächen- gegenüber 
der Einspritzkondensation bestehen in der Hauptsache darin, daß wegen Abschluß der 
Luft ein größeres Vakuum erzielt wird, und daß das kondensierte Wasser möglichst rein 
von Salzen ist, so daß es ohne Schaden für den Kessel wieder verwendet werden kann. 
Infolge der Dampfverluste in der Maschine wird freilich nicht alles verdampfte Wasser 
wieder gewonnen, es muß daher zum Speisen der Kessel Zusatzwasser genommen werden, 
lvelches neuerdings in besonderen Destillierapparaten oder Verdampfern gewonnen wird, 
um jeglichen Niederschlag von Stoffen bezlv. Salzen auf den Kesselwandungen zu ver 
meiden. Neben diesen Speisewassererzeugern sind Speisewasservorwärmer und Speise 
wasserreiniger — Apparate verschiedenster Konstruktion — für Schiffsmaschinen fast un 
entbehrlich geworden. 
Die Luftpumpe, sowie die Speise-, Lenz- und Spülpumpen werden meist von der 
Hauptmaschine durch Balancierantrieb bewegt, während die Zirknlationspumpe stets 
als Kreiselpumpe mit eigener Antriebsmaschine versehen ist. Neuerdings läßt man die 
Luft-, Lenz- und Spülpumpen durch eine besondere Maschine antreiben, während die 
Speisepumpen als selbständige Dampfpumpen nach dem System von Weir oder Blake 
in den einzelnen Kesselräumen aufgestellt werden. 
Von besonderer Wichtigkeit für einen sicheren Maschinenbetrieb ist die Anordnung 
von ausgiebigen und zum Teil selbstthätigen Schmier- und Kühlvorrichtungen, um ein 
Warmlaufen der vielen Zapfen und Lager zu verhüten. 
Propeller. 
Die zur Zeit für Dampfschiffe gebräuchlichen Propulsionsmethoden zur Fortbelvegnng 
des Schiffes beschränken sich in der Hauptsache auf Schaufelräder und Schrauben. Die 
Wirksamkeit dieser Treibapparate besteht in der Hauptsache darin, daß beim Vorwärts 
gang des Schiffes der von dem Propeller nach hinten geworfenen Wassermaffe eine gegen 
über der Schiffsgeschwindigkeit beschleunigte Bewegung erteilt lvird, und dementsprechend 
bildet die hierdurch entstehende Rückwirkung nach vorn, Reaktion, die Triebkraft des Schiffes. 
Das Schaufelrad, welches anfänglich der verbreitetste Propeller auch für Ozean 
dampfer war, wird jetzt fast ausschließlich nur für flachgehende Flußdampfer und auf 
IX 89
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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