Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

750 
Posten und Postwesen. 
genossen und bei der Bevölkerung in großem Ansehen standen. Es steht außer Zweifel, 
daß dieselben auch für andere als den zur Universität in Beziehung stehenden Personen 
die Besorgung von Briefen u. s. w. gegen Entgelt übernahmen. 
Zur Überbringung von Nachrichten in nicht sehr entfernte Gegenden und nach Orten, 
welche abseits der Hauptverkehrsstraßen lagen, bediente man sich auch wohl der zum 
Zwecke des Einkaufs von Vieh viel herumkommenden Viehhändler und Metzger, woher 
der Name Metzgerpost stammt. 
Von den Deutschen Ordensrittern im entfernten Preußen wurden ums Jahr 
1276 zur Herstellung von Verbindungen zwischen den Ordenshäuseru und einzelnen 
Rittern Posten mit angestellten Postmeistern, Briefstafetten, Boten u. s. w. eingerichtet. 
Über den Abgang und die Ankunft dieser Posten fanden auf den einzelnen Stationen, 
als welche meist die Ordenshäuser dienten, genaue Aufzeichnungen statt, so daß etwaige 
Verzögerungen und Nachlässigkeiten auf einer 
Station leicht entdeckt werden konnten. Diese 
Einrichtungen waren jedoch lediglich für die 
Zwecke des Ordens bestimmt und anderen 
Personen nicht zugänglich. 
Eine hervorragende Rolle in dem Ver 
kehrsleben des Mittelalters spielte das Boten- 
wesen der Städte. Die von diesen unter 
haltenen Botenanstalten wurden außer von 
den städtischen Verwaltungen auch vielfach von 
den Fürsten, den Kaufleuten, den Gewerb- 
treibenden benutzt. In den größeren Städten 
nahm der Rat der Stadt oder die Kaufmann- 
schaft zur Beförderung von Briefen, kleinen 
Paketen und Wertsachen zuverlässige Leute als 
Boten an, die zur gewissenhaften Wahrneh 
mung ihrer Obliegenheiten eidlich verpflichtet 
wurden. Für ihre Dienstleistungen erhielten 
sie anfänglich bestimmte Löhne; später aber, 
als der Verkehr sich mehr und mehr hob und 
man die Benutzung der Botenanstalten auch 
anderen Personen gestattete, ward ihnen ein 
gewisser Anteil an den aufkommenden Ge 
bühren für die von ihnen beförderten Sachen 
zugestanden, wohl aus dem Grunde, um 
ihr Interesse an der weiteren Entwickelung der Anstalten rege zu erhalten. Viele Boten 
waren uniformiert und trugen als äußeres Zeichen ihres Amtes ein Schild, das ihnen 
in den Augen des Volks nicht wenig Ansehen verlieh. Da sie überdies unter dem 
Schutze der Städte und Korporationen standen, für welche sie die Transporte besorgten, 
auch wohl von den Fürsten, durch deren Gebiet ihr Weg führte, mit Geleitsbriefen 
versehen waren, so blieben sie auf ihren Reisen meistens unbehelligt. Manche von ihnen 
führten ein Horn und einen Spieß mit sich. Das erstere benutzten sie, um ihre Ankunft 
anzukündigen und Einlaß zu begehren, wenn sie nachts vor einem verschlossenen Stadt 
thore ankamen, oder um Hilfe herbeizurufen, falls ihnen ein Unfall zustieß; der Spieß 
diente ihnen zur Abwehr ettvaiger Angriffe und als Stütze zum leichteren Übersetzen über 
Gräben u. s. w. Die Annahme der durch sie zu befördernden Gegenstände erfolgte in 
sogenannten Botenstuben, wo auch die Boten ihre Abfertigung erhielten. Der Transport 
der Sachen geschah in Büchsen oder Botentaschen. Ihre Reisen legten die Boten zu Fuß, 
auf größere Entfernungen aber meistens zu Pferde oder auch zu Wagen zurück. Es 
gingen fahrende Posten im 13. Jahrhundert schon zwischen Köln, Frankfurt a. M., 
Nürnberg, Augsburg, Bamberg, Ulm, Salzburg, Wien, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, 
767. Ariefbotr aus dem 15. Jahrhundert. 
(Ambraser Sammlung in Wien.)
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.