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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

764 Posten und Postwesen. 
nur den Namen des Empfängers nebst der Bezeichnung seines Hauses oder Landsitzes ent 
halten; aber kostet es auch Arbeit und Zeit, die Postanstalten zu ermitteln, denen die 
Briefe behufs Aushändigung an die Adressaten zuzuführen sind, so gewährt doch eine 
reiche Bibliothek von Adreßbüchern der verschiedensten Grafschaften, Städte und Flecken 
in vielen Fällen einen Anhaltspunkt. Natürlich liefert die falsche Orthographie ein nicht 
unbedeutendes Kontingent „blinder" Briefe. Briefe freilich mit einer solchen Aufschrift, 
wie „Uncle John. Hopposite the Church. Hengland.“ übersteigen auch die Kräfte 
der durch Übung zu Meistern in der Adressenwitterung herangebildeten „Blind-Officers“ 
und wandern dann als „stockblind" in das Bürean der unbestellbaren Briefe, wo sie er 
brochen werden, um dem Absender wieder zugestellt lverden zu können. 
Im ganzen kann der Erfolg dieser Einrichtung ein äußerst befriedigender genannt 
werden, da von sechs zweifelhaften Briefen in der Regel nur einer in das „Dead-Letter- 
Office“ wandert. 
Enthält ein Brief 
Wertsachen, wie Bank 
noten, Anweisungen, Frei 
marken oder dergleichen, 
so wird er besonders ein 
getragen und als einge 
schriebener Brief dem Bü- 
reau überantwortet. Geld 
findet sich jährlich im Be 
trage von 12- bis 14000 
Pfund Sterling in solchen 
Briefen. Von dieser 
Summe fallen etwa 500 
Pfund Sterling jährlich 
dem Schatze anheim, in 
sofern sich weder eine 
Adresse dabei befunden 
hat, noch später von den 
Beteiligten Nachfrage ge 
halten ist. Die gleichfalls 
gefundenen Wechsel und 
779. NrieMcmprlnmschine. auf Private ausgestellten 
Banknoten, sogen, post- 
bankbills, stellen im Durchschnitt jährlich einen Wert von 3 Millionen Pfund Sterling 
dar. Durch die bei den Banken oder den Ausstellern der Wechsel angestellten Nachfragen 
lassen sich indes die Adressaten leicht ermitteln, und so kommt in diesen Fällen selten ein 
Verlust vor. Schließlich enthalten etwa 40000 Briefe Dinge der verschiedensten Art, da 
runter Geschenke, wie Ringe, Tuchnadeln, Broschen u. s. w. Dergleichen den Briefen ent 
fallene Einlagen erreichen nie ihren Bestimmungsort und können wegen mangelnder 
Adresse auch nicht zurückgeschickt werden; sie gehen in das Eigentum der Krone über. 
Sämtliche Briefe, welche weder bestellt noch zurückgeschickt werden können, bewahrt 
die Post, wenn sie auch von keinem Wert sind, einen Monat auf. Dann fallen sie der 
Vernichtung anheim, aus dem Auslande kommende genießen sogar eine Frist von zwei 
Monaten. Nicht englische Briefe mit Wertsachen werden an das betreffende ausländische 
Hauptpostamt zurückgeschickt. 
In Zeit von zwei Stunden muß die Hauptarbeit im Londoner Postamt beendet 
sein, denn pünktlich um 8 Uhr werden die Briefsäcke auf die im Hofe haltenden Post- 
karren geladen, welche die Abendpost nach den verschiedenen Bahnhöfen zur Weiter 
beförderung zu besorgen haben. Wenige Minuten später scheinen die Hallen, die soeben 
noch voll des regsten Lebens und des geschäftigsten Treibens waren, wie ausgestorben.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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