Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

777 
Posten in Afrika und Asien. 
die Reise von Kalgan an der chinesischen Mauer bis nach Kiachta, eine Entfernung, die 
780 englische Meilen beträgt, in 17 bis 19 Tagen. Wenn die frommen Boten sich 
indessen etwas mehr beeilen wollten, so könnten sie die Reise in zehn Tagen vollbringen; 
statt dessen aber sprechen sie in den Jurten vor, erteilen den Segen, trinken Thee und 
verplaudern manche Stunde mit ihren zopftragenden Landsleuten. 
Der europäische Reisende, welcher die Mongolei jetzt durchreisen darf, seit die euro 
päischen Westmächte im Jahre 1860 die Eröffnung Chinas für den Weltverkehr erzwangen, 
bedient sich zur Postfahrt der zweiräderigen, ganz geschlossenen und sehr leicht gebauten 
mongolischen Karren, die mit vier Pferden bespannt sind und im Fluge durch die Gras- 
wüste Gobi hinsausen. Die Leichtigkeit, mit welcher sich die mongolischen Postillone in der 
Wüste zurecht finden, erregt die Bewunderung aller Reisenden. Sie bedürfen gar keiner 
Landmarken und wissen immer genau, wo die Brunnen liegen, nach denen sich die Reise- 
linie richtet. Ihr nomadischer Instinkt, der ihnen angeboren ist und welchen sie im hohen 
Grade weiter ausgebildet haben, leitet sie stets richtig. 
784. Nusstsch-chinestsche post. 
Ziemlich geordnet erscheint das Postwesen in China schon seit den ältesten Zeiten. 
Nirgends fehlt es an Straßen, Chausseen und Kanälen, an Herbergen und Pferdestationen. 
Die Regierung unterhält Botenposten und Eilposten. Die ersteren sind auf die 18 Pro 
vinzen des eigentlichen China beschränkt und für nicht eilige Sachen bestimmt, während 
die Eilposten das ganze große „Reich der Mitte" von einem Ende bis zum anderen durch 
ziehen und nicht allein Briefe, sondern auch Geldsendungen, Steuerbeträge, Tribut 
gegenstände, Kupfer aus den Minen des Iünnan und andere Sachen nach der Hauptstadt 
des Reiches befördern, ja sogar zur Fortschaffung von Verbrechern dienen. Als Be 
förderungsmittel kommen Pferde und zweiräderige Karren, Kamele, Maulesel und aus 
den Gewässern Boote zur Anwendung. Die Zahl der Botenpostämter ist eine sehr große, 
und russischen Angaben zufolge sollen in China nicht weniger als 150000 Postbeamte 
in Thätigkeit sein. Die Benutzung dieser Posten durch das Publikum war jedoch bis 
vor kurzem ausgeschlossen, sie dienten nur den Zwecken des Hofes und der Regierung. 
Zur Besorgung von Privatsendungen bestehen in den Hauptorten an den großen Ver 
kehrsstraßen des Reiches Privatanstalten; dieselben sind aber nur mangelhaft organisiert 
und befördern vorzugsweise Pakete, nur nebenher auch Briefe. Zwischen den Unter- 
98
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.