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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

ML 
782 
Posten und Postwesen. 
vor 60 Jahren ein unternehmender Mann, Namens Adams, zwischen New Dort und 
Boston. Nach diesem Muster entstanden später mehrere Gesellschaften, auf Aktien 
gegründet, die alle ihren Hanptsitz in New Jork haben. Einer jeden dieser Gesellschaften 
steht die ganze Union offen. Die drei bedeutendsten sind die „Kompanie Adams", welche 
dem Verkehr New Jorks, Bostons und der Südstaaten dient, die „Vereinigte Staaten- 
Gesellschaft" für den westlichen und nordwestlichen Teil der Union, sowie die „Amerikanische 
Kompanie" in den Mittelstaaten und Kalifornien. Alle bedienen sich zum Transport der 
Eisenbahnen, auf denen ihre eigenen Wagen mit den Schnellzügen laufen, der vor 
nehmsten Dampfbootlinien, auf welchen sie ihre besonderen Geschäftsräume haben, endlich 
eigenen Fuhrwerks, wo andere Verkehrsmittel nicht vorhanden sind. 
Um dem Leser einen Begriff von der Ausdehnung des nordamerikanischen Postwesens 
zu geben, führen wir hier folgende Daten an. Die Länge der Poststraßen im ganzen 
Reiche der Union betrug im Jahre 1863 139 598 englische Meilen, die Zahl der Post 
ämter 20047; die Einnahmen der Postverwaltung erreichten die Höhe von 11 163 000 
Dollar, die Ausgaben bezifferten sich auf 11314 000 Dollar. Mit den verschiedenen 
Dampferlinien gingen im Jahre 1862 in der Union 2 566000 Briefe und 848000 Zei 
tungen ein. Dagegen wurden von der Union nach Europa zurück 2 644 000 Briefe und 
2 552 000 Zeitungen befördert. Dies gibt jedoch nur einen Maßstab für den aus 
wärtigen Postverkehr ab. Über die Zahl der im Lande selbst verbliebenen Briefe und 
Zeitungen liegt für das Jahr 1862 kein Ausweis vor, weil Aufstellungen darüber nicht 
stattfinden, aber die Größe des damaligen Verkehrs kann nach dem Umstande beurteilt 
werden, daß in jenem Jahre der Verkauf von Briefmarken, gestempelten Briefumschlägen 
und Zeitungsschleifen (vrappsrs) die Zahl 278 481 000 im Werte von 7 835 000 Dollar 
erreichte. Und wie sehr hat die neueste Entwickelung dieses Bild in den Schatten gestellt! 
Im Verwaltungsjahre 1897/98 betrug die Zahl der Postanstalten 73 000, die Aus 
dehnung der zur Postbeförderung benutzten Verkehrswege 480 000 engl. Meilen, das 
Gewicht der nach anderen Ländern abgesandten Briefe und Postkarten 380 107 kg, der 
sonstigen Gegenstände 2 846 652 kg. Auf 28 753 000 Postanweisungen wurden 
204 Millionen Dollar ein- bezw. ausgezahlt. Freimarken, Postkarten, gestempelte Brief 
umschläge und Streifbänder wurden 4614 Millionen Stück für 85 Millionen Dollar 
verkauft. Die Zahl aller mit den Posten zur Versendung gekommenen Gegenstände wird 
auf mehr als 6000 Millionen geschätzt. Von den nach dem Auslande abgeschickten Briefen 
und Postkarten kamen 39 Prozent auf Großbritannien und 19 Prozent auf Deutschland. 
Die Gesamteinnahme belief sich auf 89 012 618 Dollar, die Gesamtausgabe auf 
98 033 523 Dollar, so daß ein Zuschuß von 9 020 905 Dollar aus der Staatskasse 
erforderlich war. Dieses sehr ungünstige finanzielle Ergebnis wird teils der großen Aus 
dehnung, welche die portofreie Versendung von Postsachen gewonnen hat — im Jahre 
1893 wurden nicht weniger als 467 Millionen Sendungen im Gelvichte von 87 Millionen 
Pfund unentgeltlich befördert — teils dem Umstande zugeschrieben, daß die sehr billige 
Taxe für Zeitungen von den Versendern bei einer großen Menge anderer Drucksachen, die 
einer höheren Taxe unterliegen, mißbräuchlich angewendet wird. Es ist bisher nicht ge 
lungen, diesem Treiben Einhalt zu thun, was übrigens bei der mangelhaften Beauf 
sichtigung des Postbetriebes in Amerika nicht auffällig erscheint. 
Die Postverwaltung von Kanada umfaßt die Ländergebiete, welche nördlich von 
den Vereinigten Staaten liegen und unter englischer Herrschaft stehen, mit Ausnahme 
von Neufundland. Im Jahre 1897 betrug die Zahl der Postanstalten dort 9371. Post 
sendungen tvurden im ganzen etwa 187 Millionen Stück befördert. Die Einnahmen 
bezifferten sich auf 4 125 000 Dollar, die Ausgaben auf 4 923 000 Dollar. 
In Mexiko haben sich im Jahre 1897 die Einnahmen aus dem Postwesen auf 
1 330 000 Dollar, die Ausgaben auf 1659 000 Dollar belaufen. Die Ausdehnung 
der Postkurse auf Landstraßen betrug etwa 76 000 km, wovon nur ein geringer Teil 
auf Fahrposten entfiel. Die Benutzung der letzteren zu Reisen ist bei der Natur des 
Landes sowie bei der schauderhaften Beschaffenheit und Unsicherheit der Wege beschwerlich
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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