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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Postverkehr in Amerika und Australien. Das ehemalige Postwesen Preußens. 785 
Die Doppelinsel Neuseeland erfreut sich eines sehr entwickelten Postwesens; es 
waren 1897 bei 1533 Postanstalten 3083 Personen beschäftigt. Briefkasten gab es 
2113. Die Postkurse hatten eine Ausdehnung von 40612 Kilometer. Befördert wurden 
33 Millionen Briefe, 2 Millionen Postkarten, 19 Millionen Bücher- und Mustersendungen, 
196 000 Pakete, 314 000 Postanweisungen. Die Einnahmen berechneten sich auf 
274000 Pfund Sterling, die Ausgaben auf 199 900 Pfund Sterling. 
Das ehemalige Postwesen Preußens ward um die Mitte des 17. Jahrhunderts 
gegründet. Zwar bestanden schon vorher zwischen Berlin und anderen bedeutenden Städten 
z. B. Küstrin, Königsberg i. Pr., Stettin, Leipzig, Ansbach, Kleve u. a. Botenposten, 
welche den Korrespondenzverkehr des Hofes und der Regierung vermittelten, doch ver 
kehrten diese Posten nicht regelmäßig, sondern nur im Bedürfnisfalle, auch war ihnen die 
Mitnahme von Sachen von anderen und für andere untersagt. Als nach Beendigung 
des Dreißigjährigen Krieges Handel und Verkehr sich wieder zu beleben begannen, hielt 
der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm, der weitschauende und weise Regent, den 
Zeitpunkt für gekommen, „zur Förderung der Kommerzien, zur Erleichterung des 
Gouvernements und zur Herstellung eines engeren Zusammenhangs unter den Territorien 
der brandenburgisch - preußischen 
Lande" mit der Errichtung einer 
auch für den Privatverkehr be 
stimmten Staatspost vorzugehen. 
Er ordnete deshalb im Jahre 1649 
an, daß die mit seiner Genehmi 
gung schon einige Jahre vorher 
von demKönigsbergerBotenmeister 
in Gang gesetzten Posten zwischen 
Memel und Kleve, sowie die Ver 
waltung des gesamten Postwesens 
in seinen Landen vom Staate über 
nommen wurden, und wandte dem 
neugeschaffenen Institute besondere 
Sorgfalt zu. Im Anschlüsse an 
den vorerwähnten Postkurs Memel- 
—Kleve, welcher u. a. die Städte 
Königsberg i. Pr., Marienwerder, 
Küstrin, Berlin, Halberstadt, Minden, Wesel berührte, wurden allmählich Seitenkurse von 
Memel nach Riga, von Königsberg nach Warschau, von Berlin nach Hamburg, Leipzig, 
Breslau, von Halberstadt nach Kassel, von Kleve nach Amsterdam angelegt und in dieses 
Kursnetz noch verschiedene wichtige Verkehrsorte hineingezogen. Die preußisch-branden- 
burgischen Posten zeichneten sich bald durch Ordnung und Schnelligkeit aus und wurden 
von dem Publikum um so lieber benutzt, als die Posttaxen niedrig waren. Während die 
Post in den ersten Jahren ihres Bestehens noch eines Zuschusses von etwa 6000 Thalern 
jährlich bedurfte, lieferte sie 1688, dem Todesjahre ihres Begründers, bereits 
39000 Thaler Überschuß. 
Anfänglich war die obere Leitung des Postwesens dem Geheimen Staatsrate an 
vertraut, als aber die damit verbundenen Geschäfte immer mehr zunahmen, wurde im 
Jahre 1700 zu deren Erledigung eine besondere Behörde, das „General-Postamt", ein 
gesetzt, welches diese Bezeichnung noch bis zum Jahre 1880 geführt hat. Die erste 
rechtliche Grundlage für die postalischen Einrichtungen bildete die unter der Regierung 
des Königs Friedrich I. im Jahre 1712 erlassene Postordnung, welche zugleich die 
Rechte und Pflichten der Postbeamten näher bestimmte, das Verhältnis der Post zum 
Publikum regelte und eine Zusammenstellung der wichtigsten Dienstvorschriften enthielt. 
Zu jener Zeit erfolgte auch die Einführung von Extraposten in Preußen. Aus Lieb 
haberei für seine oranische Erbschaft ließ der vorgenannte König an den Postnniformen 
orangefarbige Aufschläge anbringen, woher das noch heute gebräuchliche „Postgelb" 
99 
793. plascnLrr Postillon aus dem 17. Jahrhundert.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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