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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

800 Posten und Postwesen. 
dauernden Vergrößerung des Stadtgebiets wird man indes bald zu einer Dezentralisation 
der Bestelleinrichtungen für die in Berlin ankommenden Pakete schreiten müssen, um die 
Massen besser bewältigen zu können. 
Die Post und das Zeitungswesen. Von unberechenbarer Bedeutung erscheint 
die Post als Vermittlerin des geistigen, zumal des Zeitungsverkehrs unserer 
Tage, wo die Tagespresse für jedermann gewissermaßen die tägliche geistige Speise 
liefert. Die ersten gedruckten Zeitungen entstanden in Deutschland im Reformations 
zeitalter, jener denkwürdigen Epoche, welche mit ihrem gewaltigen Jdeeninhalt die mittel 
europäische Menschheit nach allen Richtungen hin aus ihrer Lethargie aufrüttelte. 
Bon den jetzt bestehenden Zeitungen ist wohl der „Kin Pan" in China die älteste; 
sie soll im Jahre 911 unserer Zeitrechnung gegründet sein. Anfänglich wurde sie in 
unbestimmten Fristen, von 1361 an wöchentlich herausgegeben. Seit 1804 erscheint sie 
801. Wagemrbfatirt am pakctpastamt in Berlin. 
in drei Ausgaben täglich. Unter den jetzigen deutschen Zeitungen wird das „Frankfurter 
Journal" als die älteste angesehen; sie ist 1615 entstanden. Das Zeitnugswesen ist 
erst groß gezogen worden durch die Posten. Man betrachtete ehedem und auch später 
das Zeituugsgeschäft als eine Ausgabe der Postanstalt; insbesondere behauptete die frühere 
Reichspost in Deutschland nicht nur das Recht der Versendung, sondern auch des Drückens 
der Zeitungen und geriet deshalb in mancherlei Konflikte mit anderen Zeitungsunter 
nehmern. Aus jener Periode rühren denn auch noch die Journale her, welche den Titel 
„Postzeitung", „Postreiter" u. s. w. tragen. Sobald in Deutschland regelmäßig 
erscheinende Neuigkeitsblätter aufkamen, bildete deren Versendung unbestritten einen 
Zweig des Postdienstes, und die daraus erwachsenden Einnahmen waren den Postbeamten 
überlassen. Die Zusendungsgebühren wurden freilich nach Willkür festgesetzt, und vor 
nehmlich zeichneten sich die Postanstalten der Kleinstaaten und Kleinstaatchen in ihrer 
Weise durch maßloses Aufschlagen aus. Ein Blatt z. B., welches in Bamberg 4^/z Gulden 
kostete, wurde in dem nicht fernen Eichstädt um 7 Gulden verkauft. 
Während die Posten in England und Frankreich sich nur mit der Beförderung 
der Zeitungen befassen, hat die deutsche Post auch das Zeitungsvermittelungsgeschäft bei 
behalten, d. h. die Post besorgt die Annahme und Ausführung von Bestellungen, die
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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