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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

822 Rohrpost. 
verdünnt oder verdichtet wird. Diese Luftbehälter stehen durch Rohre mit den vor 
erwähnten Röhren in Verbindung. Der Luftzutritt wird durch Hähne geregelt. Soll eine 
Reihe von Kapseln von einer Station zur anderen mittels Luftdrucks befördert werden, 
so läßt man auf der Abgangsstation, nachdem die Kapseln in das Rohr eingelegt sind, 
durch Drehung des Hahnes gepreßte Luft aus dem betreffenden Behälter in das Rohr 
dicht hinter der Kapselreihe eintreten, so daß diese durch den Luftdruck zur nächsten 
Station getrieben wird. Hingegen wird bei Beförderung der Kapseln durch Ansaugen 
auf der Empfangsstation eine Verbindung zwischen der Luft im Beförderungsrohre und 
derjenigen im Behälter für verdünnte Luft hergestellt und auf der Abgangsstation in das 
Rohr dicht hinter den eingelegten Kapseln atmosphärische Luft eingelassen. Da die Kapseln 
den Hohlraum der Röhren nicht ganz ausfüllen, so fügt man, um nicht einen erheblichen 
Teil der als Triebkraft dienenden Luft unbenutzt an dem Zuge vorüberstreichen zu lassen, 
dem letzteren am Schluffe einen 11 cm langen, 58 mm dicken, cylindrischen Kolben aus 
Holz an, welcher ganz mit Leder überzogen und am Ende mit einer 2 mm starken Leder 
manschette versehen ist. Letztere 
hat einen Durchmesser von 90 mm 
und ist an dem Kolben mittels 
Schraube befestigt. Während der 
Beförderung legt sich die Man 
schette um die Wände des Kolbens 
und füllt den Spielraum zwischen 
diesem und den Röhrenwänden 
dergestalt aus, daß daneben von 
der als Triebkraft dienenden Luft 
nur sehr wenig hinstreichen kann. 
Um auf der Empfangsstation ein 
heftiges Anprallen der Kapseln 
zu verhindern, wird ihnen kurz 
vor dem Eintreffen ein entspre 
chender Luftdruck entgegengesetzt, 
so daß sie am Endpunkte in lang 
samem Tempo ankommen. Die 
Ankunft eines Zuges bei dem 
durch ein telegraphisches Signal 
kurz vorher angekündigt. Die für die Station bestimmten Kapseln bzw. Sendungen 
werden zurückbehalten, die übrigen Kapseln aber mit den auf der Station zugehenden ver 
einigt zur nächsten Station weiter befördert. Die Auswechselung vollzieht sich mit großer 
Schnelligkeit, der Aufenthalt ist demnach nur ein ganz geringer. Alsbald nach Ankunft 
eines Transportes gehen von der Station Briefträger aus, welche die angekommenen 
Gegenstände den Adressaten sogleich überbringen. 
Mit der Rohrpost gelangen vorzugsweise Telegramme zur Versendung, welche von 
auswärts auf dem Haupttelegraphenamte ankommen und an Adressaten in Berlin gerichtet, 
oder welche bei den einzelnen Post- und Telegraphenanstalten der Reichshauptstadt auf 
gegeben und von dem Haupttelegraphenamte nach auswärts abzutelegraphieren sind. In 
dem Gebäude des letzteren befindet sich deshalb auch die Zentralrohrpoststation, welche zu 
gleich den Ausgangs- und den Endpunkt aller Röhren bildet. Wegen des sehr regen 
Verkehrs zwischen dem Haupttelegraphenamte und der im Börsengebäude untergebrachten 
Telegraphenbetriebsstelle sind zwischen den Rohrstationen dieser Stellen zwei Röhren 
stränge gelegt, wodurch es möglich geworden ist, zwischen diesen Stationen alle 7V 2 Minuten 
Sendungen auszutauschen. Die Rohrpoststationen sind stets mit dem in dem betreffenden 
Gebäude vorhandenen Post- oder Telegraphenamte vereinigt. Durch die Benutzung der 
Rohrpost wird nicht nur eine erhebliche Beschleunigung der Zustellung der Telegramme 
an Adressaten in Berlin sowie der Abtelegraphierung der in den verschiedenen Teilen 
Rohrpostamte wird von dem Absendungsamte jedesmal
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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