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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Posten und Postwesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

829 
Der Weltpostverein. Postverkehr Europas. 
kommen, von dem schon oben (Seite 59) die Rede gewesen ist. Durch denselben Kongreß 
wurden Erleichterungen in der Versendung von Warenproben und Drucksachen, sowie im 
Postanweisungsverkehr beschlossen und die Errichtung einer Zentral-Abrechnungsstelle 
bei dem internationalen Bureau des Weltpostvereins genehmigt. Der neueste Welt 
postkongreß zu Washington, der im Mai 1897 eröffnet wurde, hat sich mit der 
Einführung von Verbesserungen im Briefpostverkehr, sowie im Postanweisungs- und 
Paketpostdienste beschäftigt. Der nächste Postkongreß soll in Rom stattfinden. So macht 
die Ausbildung des inneren Vereiusorganismus immer weitere Fortschritte, während zu 
gleich das Bereinsgebiet durch den Hinzutritt neuer Länder von Jahr zu Jahr sich ver 
größert. 
Vergleichende Betrachtungen über die Leistungen der Posten in den 
größeren europäischen Ländern. Nach dem allbekannten Ausspruche Liebigs ist 
der größere oder geringere Verbrauch der Seife bei verschiedenen Nationen als ein Grad 
messer für die Kultur der letzteren anzusehen. Mit gleichem Rechte kann aber auch der 
Briefverkehr als Maßstab der Bildungshöhe gelten, da derselbe in erster Linie 
von der Allgemeinheit der Verbreitung der elementarsten Schulkenntnisse abhängt. Wenn 
wir daher in Nachstehendem die Staaten nach der Zahl der Briefe und Postkarten 
ordnen, welche auf jeden Kopf der Bevölkerung durchschnittlich kommen, so gibt das 
eine Art Zensurentabelle für die Bildung der betreffenden Nationen, aber auch für den 
Grad der Entwickelung der betreffenden Posteinrichtungen, da nur bei bequemen Ein 
richtungen und billigen Taxen die Fähigkeit, Briefe zu schreiben, sich in höherem Grade 
bethätigen kann. Die Zahlen beziehen sich für die meisten Staaten auf das Jahr 1898. 
Für einige Staaten sind die jüngsten bekannten Zahlen gegeben. 
Großbritannien . . . 
. . . 59,4 
Schweiz 
. . . 50,0 
Deutschland .... 
. . . 37,4 
Dänemark 
. . . 30,9 
Österreich 
. . . 29,7 
Belgien 
. . . 26,3 
Niederlande 
Frankreich 
. . . 21,8 
Luxemburg 
. . . 21,o 
Norwegen 
. . . 17,5 
Schweden 
. . . 15,6 
Ungarn 
. . . 12,o 
Italien 
... 8,4 
Spanien 
... 6,8 
Portugal 
... 6,4 
Rumänien .... 
Bulgarien .... 
... 4,7 
Serbien 
. . . 3,1. 
Rußland 
... 2,9 
Griechenland . . . 
... 2,8 
Türkei 
Diese Zensurentabelle gilt jedoch nicht ohne weiteres. Sie will vielmehr mit ge 
wissen Einschränkungen angewendet sein. 
Wenn man den bedeutend größeren Briefverkehr in Großbritannien mit dem 
deutschen vergleicht, so findet der erstere allerdings seine Erklärung zunächst in der un- 
gemein entwickelten Fabrik- und Handelsthätigkeit dieses Landes und der Zusammen 
ziehung der Bevölkerung in zahlreichen großen Städten. Es ist dabei aber in Betracht 
zu ziehen, daß bei der obiger Berechnung zu Grunde gelegten Anzahl der Briefsendungen 
für das deutsche Postgebiet der Vergleichbarkeit wegen weder Geldbriefe, noch Postauf 
träge, noch Paketsenbungen und Postanweisungen berücksichtigt sind. Erfahrungsgemäß 
wird aber in Deutschland fast jedes durch die Post versandte Paket und jeder Geldbrief 
zu brieflichen Mitteilungen benutzt und stellt mithin zugleich einen Brief dar. Dasselbe 
gilt von den Postanweisungen und Postaufträgen. Der englischen Post sind dagegen 
Geldbriefe und Postaufträge ganz fremd; ferner ist das Postanweisungsverfahren bei der 
selben in der Weise geordnet, daß der Absender einen Abschnitt der Postanweisung, 
welcher ihm von der Annahmepostanstalt ausgehändigt wird, mittels Briefs dem Em 
pfänger zu übersenden hat, die Zahl der Postanweisungen also in der zur Berechnung 
gezogenen Summe der Briefe mit enthalten ist; endlich bleibt die Zahl der Paket- 
sendungen in England hinter derjenigen von Deutschland um 90 Millionen Stück zurück. 
Zieht man diese Umstände in Berücksichtigung, so kommt die Brieffrequeuz in Deutschland 
derjenigen in England nahezu gleich.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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