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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Entwicklung der Welttelegraphie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

832 
Die Welttelegraphie. 
Und wenn wir heute, nach wenig mehr als hundert Jahren, dieses Ziel in Wahrheit 
so gut wie erreicht haben, so ist ein so großartiger Erfolg nicht zum geringsten Teile den 
mühsam gewonnenen Erfahrungen zu danken, welche man auf dem Gebiete der unter 
seeischen Telegraphie, insbesondere während der zehn Jahre schwerer Arbeit an dem großen 
atlantischen Telegraphenwerke, gesammelt hatte. Eine verhältnismäßig große Zahl von 
Kabeln landen in England, welches als Inselstaat für seinen internationalen Verkehr in 
erster Linie auf unterseeische Leitungen angewiesen ist. Den Kanal allein durchziehen 
acht Kabel mit 35 Drähten zum Anschluß an das französische Telegraphennetz, vier 
Kabel mit zusammen 18 Drähten kreuzen die Nordsee für den Austausch mit Belgien 
und den Niederlanden, fünf Kabel dienen dem telegraphischen Verkehr mit Deutschland, 
zwölf vermitteln den Verkehr mit Irland und den Anschluß an die atlantischen Leitungen. 
Ostwärts hat Großbritannien seine telegraphischen Fäden ausgedehnt bis Norwegen, 
Schweden, Dänemark bezw. bis nach Rußland mittels einer vierfachen Linie, deren eine 
durch Dänemark und über die Insel Bornholm, dann durch das Baltische Meer nach 
Libau sich erstreckt, während ein anderer Strang über Norwegen und Schweden sich zieht 
und in Nystadt mittels eines dreifachen Kabels das russische Telegraphennetz erreicht. In 
südlicher Richtung hat sich England durch eine doppelte direkte unterseeische Leitung bis 
Bilbao mit der iberischen Halbinsel und durch eine Fortsetzung derselben von Barcelona 
bis Marseille mit dem südlichen Frankreich in unmittelbare Verbindung gesetzt; zwei 
weitere Kabel, welche von Falmouth ausgehen, ziehen sich um die Westspitzen Frankreichs 
und Spaniens, Vigo, Caminha und Lissabon berührend, und erhalten eine Fortsetzung 
durch zwei Kabel, welche nach Osten wendend durch das Mittelmeer direkt bis Malta 
sich erstrecken, der Hauptstation für die Weiterbeförderung der Depeschen aus Europa 
und Afrika nach dem Orient. Ferner ist England bezw. Irland der vornehmste Aus 
gangspunkt für die Verbindungslinien zwischen der Alten und der Neuen Welt. Nicht 
weniger als acht transatlantische Kabel nehmen ihren Ausgang an englischen bezw. 
irländischen Küstenpunkten, während drei Kabel von Frankreich nach Nordamerika und 
zwei Kabel von Portugal nach Südamerika verlaufen. 
Im Weltverkehr nehmen die unterseeischen Telegraphenlinien, abgesehen von ihrer 
Wichtigkeit für den großen internationalen Verkehr, auch hinsichtlich ihrer Ausdehnung 
eine bedeutende Stellung ein. Während indes die Staatstelegraphenverwaltungen mit 
der Legung von Unterwasser- bezw. Unterseekabel in der Regel nur insoweit vorgegangen 
sind, als es zur Verbindung und Vervollständigung der Landtelegraphenlinien erforderlich 
war, befinden sich die großen unterseeischen Kabellinien fast ausschließlich in den Händen 
von Privatgesellschaften. Die nachstehenden Tabellen geben einen Überblick über den 
Stand der vorhandenen, dem engeren und weiteren Verkehr dienenden unterseeischen 
Kabel zu Ende des Jahres 1897. 
Inzwischen sind weitere Kabellegungen in Aussicht genommen bezw. zur Ausführung 
gebracht. Beispielsweise ist ein Kabel Japan—Formosa (1300 Seemeilen), ein zweites 
deutsch-schwedisches Kabel zwischen Rügen und der schwedischen Küste, ein Kabel von Brest 
nach New Pork u. a. verlegt. Von besonderer Bedeutung für Deutschland ist die Voll 
endung des ersten deutsch-amerikanischen Kabels von Emden über die Azoren nach New 
Jork. Geplant ist eine direkte Kabelverbindung von England nach dem Kap der guten 
Hoffnung und von dort nach Mauritius, Albany und Adelaide (Australien) u. a. 
Die unterseeische Telegraphie. Einer der ältesten Versuche, den elektrischen 
Strom unter Wasser fortzuleiten, an der Mündung des Gangesstromes zu Kalkutta an 
gestellt, stammt aus dem Jahre 1839, die erste Idee einer praktischen Benutzung aus 
dem nächstfolgenden Jahre. Und doch verging ein volles Jahrzehnt, ehe eine glückliche 
Vereinigung günstiger Vorfälle es gestattete, das erste lebenskräftige Unternehmen jener 
Art zu schaffen und mit dauerndem Erfolg in Ausführung zu bringen. 
Der glückliche Erfolg der 1851 ausgeführten Kabellegung zwischen Saugatte bei 
Calais und South-Foreland bei Dover veranlaßte bald die Ausführung weiterer unter 
seeischer Verbindungen, und in wenigen Jahren befanden sich in Europa über ein Dutzend 
Kabel in Thätigkeit. Anderseits scheiterten freilich an örtlichen Schwierigkeiten, nament-
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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