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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Entwicklung der Welttelegraphie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

836 
Die Welttelegraphie. 
Telegraph Company eine zweite, von Frankreich ansgehende Verbindnng zwischen Europa 
und Amerika im Jahre 1869 glücklich vollendet; sie nimmt ihren Anfang zu Petit-Minou 
bei Brest und landet jenseits auf St. Pierre-Miquelon, südlich von Neufundland. Von 
derselben Gesellschaft rühren vier in den Jahren 1873, 1874, 1880 und 1894 verlegte 
Kabel her, welche Valentia (Irland) mit Hearts-Content (Neufundland) verbinden. 
Nachdem weiterhin in den Jahren 1874—75 ein Kabel von Ballinskelligs Bay (Irland) 
nach Halifax (Neuschottland) verlegt, hat mau im Jahre 1879 ein zweites französisches 
Kabel durch den Atlantischen Ozean, und zwar auf der Strecke zwischen Deolin bei Brest 
und St. Pierre-Miquelon hergestellt. In den Jahren 1881 und 1882 folgten zwei 
Kabel der Western Union Telegraph Company, beide ausgehend von Sennen Cove bei 
Penzanee in England und endigend in Dover-Bay bei Canso in Neuschottland. Die 
Commercial Cable Company verlegte im Jahre 1884 zwei Kabel und im Jahre 1894 
ein drittes Kabel von Waterville (Irland) ebenfalls nach Dover-Bay. Im Jahre 1874 
wurde zur Verbindung Europas mit dem südamerikanischen Festland eine Linie vollendet, 
welche von Lissabon ausgeht und über Madeira und die Kapverdischen Inseln nach 
Pernambueo in Brasilien führt. Ein zweites Kabel ist in den Jahren 1882 und 1884 
vollendet worden. 
Von außereuropäischen Verbindungen haben sich die Kabel der Ea8tern Extension 
Australasia and China Telegraph Company zwischen Madras und Penang, Rangun und 
Penang, Penang-Malakka-Singapnr, Singapur-Saigun, Saigun-Hongkong u. s. w. als 
vortrefflich erwiesen. Das Gleiche gilt von den Kabeln der Great Northern Telegraph 
Company, welche die Hauptverkehrsorte in China (Hongkong, Amoy, Schanghai) unter 
einander und mit den wichtigsten Handelsplätzen Japans (Nagasaki) und Rußlands 
(Wladiwostock) durch Kabel verbinden; von denjenigen der Eastern Telegraph Company 
die Kabel Malta-Alexandria-Suez-Adeu-Bombay u. a. in. In Nordamerika sind bereits 
über hundert mehr oder minder lange unterseeische Telegraphenlinieu in Thätigkeit, von 
denen mehrere unter großen Schwierigkeiten und mit beträchtlichem Kostenaufwande her 
gestellt wurden. Besonders wichtig für Amerika ist das Telegraphennetz der Antillen, 
welche man bereits vor mehreren Jahren mit dem Festlande Nordamerikas durch Kabel 
verbunden hatte, die von Florida aus über Key-West nach Cuba führen. An diese ersten 
Leitungen sind dann von Jahr zu Jahr neue Zweige geknüpft worden, z. B. eine Linie 
bis nach Demerara im britischen Guayana, von San Domingo nach Caracas, von Jamaica 
nach Colon u. a.; die meisten Inseln sind auch untereinander verbunden. Havana ist 
westwärts auch mit Panama in telegraphische Verbindung gesetzt, und hieran fügt sich 
eine an der Westküste Südamerikas herunterlaufende Linie bis Valparaiso. Von dort 
aber besteht schon eine Landverbiudung quer durch das südamerikanische Festland, über 
Santiago und Buenos Ayres mit Montevideo, so daß die von hier an der Ostküste 
Südamerikas nordwärts über Portalegre, Rio de Janeiro, Bahia, Pernambuco und 
dann nordwestlich bis Para und Demerara zurücklaufende Linie nicht nur den südameri 
kanischen Telegraphenring schließt, sondern auch bei Pernambuco an die atlantische Linie 
über die Kapverdischen Inseln, Madeira und Lissabon Anschluß besitzt. 
Festländische Weltlinien. Von besonderer Wichtigkeit ist die Verbindung 
der einzelnen unterseeischen Kabel mit Überlandlinien zur Herstellung festländischer 
Verbindungen, durch welche mehrere Weltteile miteinander in unmittelbaren Verkehr ge 
setzt werden. Die längste durchgehende Linie dieser Art, in der Richtung der Breiten 
grade von Westen nach Osten laufend, durchzieht die drei wichtigsten Erdteile Amerika, 
Europa, Asien und kreuzt den Atlantischen Ozean. Sie umspannt die ungeheure Weite 
von 260 Breitengraden und reicht von San Francisco an der Westküste Nordamerikas 
bis Nikolajewsk an der Ostküste des asiatischen Rußland, mit den wichtigeren Stationen 
New Uork, Valentia, London, Petersburg, Kasan, Kiachta. Sonach wird sie zusammen 
gesetzt durch vier Hauptstrecken: zunächst die nordamerikanische Landlinie, welche schon 
früher, durch Hunderte von Meilen pfadloser Wildnis geleitet, gegenwärtig den Schienen 
wegen der vereinigten Pacificbahneu (z. B. über Omaha und Chicago) folgt, sodann 
die atlantischen Kabel zwischen St. Pierre bezw. Hearts Content auf Neufundland oder
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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