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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Entwicklung der Welttelegraphie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

841 
Die heutige Ausdehnung der Welttelegraphie. 
Hierin sind nur die Linien und Leitungen der Staatstelegraphen einbegriffen, nicht 
aber die der zahlreichen Privattelegraphen, zumal der Eisenbahnverwaltungen; dagegen 
sind die Zahlen der sämtlichen dem Verkehr eröffneten Telegraphenanstalten angegeben. 
Die Angaben über die Anzahl der Telegramme hinsichtlich der Jahre 1878 — 98 be 
ziehen sich nur auf die aufgegebenen, nicht auf die überhaupt verarbeiteten Telegramme. 
Nach Journal Télégraphique ist der Bestand der 
Telegraphenuetze der Erde. 
Leitungslänge 
in Kilometern 
In Europa 
2 841 326 
„ Amerika 
4 051 642 
„ Asien 
500 203 
„ Australien 
350141 
„ Afrika 
160 065 
Überhaupt: 
7 903 377 
Alljährlich erweitert sich dieses gewaltige Netz, indem teils bestehende Verbindungen 
vermehrt, teils neue geschaffen werden. 
An keiner anderen Erfindung ist die internationale Bedeutung und das gegenseitige 
Interesse für alle Völker so greifbar hervorgetreten wie bei der elektrischen Telegraphie, 
die wie spielend mit Raum und Zeit ihren Weg in wenigen Jahren um die ganze Erde 
.genommen hat. Keine andere Erfindung steuert aber auch so unmittelbar auf das Ziel 
hin, die einzelnen Völkerwirtschasten zur Weltwirtschaft zu einigen; sie allein vermittelt 
eine geistige Verbindung über Ländergebiete, die jeder anderen Art des regelmäßigen 
Verkehrs bisher verschlossen waren. So ist es ein wahrer Sieg des kosmopolitischen 
Geistes, welcher sich in dem rastlosen Vordringen offenbart, durch das die Blitzschrift und 
ihre Benutzung zu einem Gemeingut der Menschheit geworden. Und dieser Thatsache 
steht keineswegs die Erfahrung entgegen, daß die elektrische Telegraphie in gleichem 
Maße wie für den friedlichen Verkehr auch für das blutige Zusammentreffen der Völker 
einen unschätzbaren Wert gewonnen hat. Jedem Leser wird es bekannt sein, welche 
außerordentliche Rolle der elektrische Draht bei dem großen Kampfe des wiedererstehenden 
Deutschlands gespielt hat! Für den Felddienst nicht nur, in Bewegung und Leitung der 
Heere, zur Beschaffung ihrer Vorräte und ihrer Verpflegung, sondern auch für die schnelle 
Beruhigung und Erhebung von Millionen bang schlagender Herzen daheim hat der 
Telegraph damals durch seine pünktliche Verbreitung täglicher Nachrichten die unersetz 
lichsten Dienste geleistet. Daher sind seine Leistungen innig verwachsen mit der Wieder 
erhebung unseres Vaterlandes, in dessen jungem, auf wirtschaftliche Verkehrsinteressen 
wesentlich gegründetem Neubau dieses Weltverkehrsmittel einen schlußfesten Baustein mit 
eingefügt hat. 
Eine ganz neue Ara für die Benutzung und Bedeutung des Telegraphen ist in 
unseren Tagen mit der Erfindung des Telephons oder Fernsprechers (von dem 
Deutschen Reiß gemacht, späterhin aber von dem Amerikaner Graham Bell verbessert) 
und des Mikrophons (von Hughes erfunden) angebrochen. Für den internationalen 
Verkehr scheint allerdings die bisherige Form, die Telegraphie, noch auf längere Zeit 
hinaus die maßgebende bleiben zu sollen, obgleich auch nach dieser Richtung der Fern 
sprecher bereits bedeutsame Erfolge aufzuweisen hat. Wo es sich aber um kleinere Ent 
fernungen handelt, spielt schon jetzt der Fernsprecher eine hervorragende Rolle und hat 
teilweise den schreibenden Telegraphen verdrängt. Hinsichtlich der mächtigen Umgestaltungen, 
weiche diese neue Erfindung bereits hervorgerufen hat, wollen wir hier nur auf die 
Entwickelung des Fernsprechers als hervorragendes Verkehrsmittel in größeren Städten 
und zwischen benachbarten Orten sowie darauf hinweisen, daß angestellte Versuche auch 
die Verwendung des Fernsprechers im Belagerungs- und Vorpostendienst als in hohem 
Grade nützlich erwiesen haben. Wir kommen am Schluffe des gegenwärtigen Kapitels 
auf die Entwickelung des Fernsprechwesens noch ausführlicher zu sprechen. 
106
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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