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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Entwicklung der Welttelegraphie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Der telegraphische Verkehr in Württemberg, in der Schweiz und in Großbritannien. 849 
Zur Belebung des internen Telegraphenwesens in der Schweiz hat auch die Ein 
führung eines für das ganze Bundesgebiet einheitlichen Worttarifs beigetragen (30 Centimes, 
dazu 2!/ 2 Centimes für jedes Wort). Im Jahre 1896 hatte die Schweiz 1936 Telegraphen 
anstalten, 7145 km Linien und 20308 km Drähte. 
Bei dem Telegraphenverkehr hat sich das allgemein gültige Verkehrsgesetz, daß die 
Ermäßigung jedes Tarifsatzes nicht nur eine verhältnismäßig weit höhere Belebung des 
Verkehrs zur Folge hat, sondern auch, den Vorteilen des Massenumsatzes und der besseren 
Ausnutzung der Verkehrsmittel entsprechend, schließlich auf die Ertragsfähigkeit der Ver 
kehrsanstalt selbst wohlthätig zurückwirkt, ebenfalls bewährt, insbesondere nach der all 
gemeinen Einführung des Worttarifs. Wenn auch überall die Wahrnehmung gemacht 
worden ist, daß mit der Steigerung des Telegrammverkehrs die Einnahmen nicht in 
demselben Verhältnis gewachsen sind, so ist dies noch kein Beweis, daß das finanzielle 
Ergebnis ein ungünstiges gewesen ist. Die Leistungen der Telegraphenverwaltungen 
haben in den Einnahmen ein entsprechendes Entgelt gefunden, weil die Telegramme 
kürzer geworden sind, d. h. das Publikum hat gelernt, sich kürzer und präziser 
auszudrücken und sich immer mehr an die Anforderungen unserer raschlebigen Zeit 
zu gewöhnen. 
In solchem Sinne hält uns die Telegraphie den praktischen Satz, daß Zeit Geld ist, 
mehr als jede andere Erfindung in Erinnerung. Im Jahre 1873 passierten nahe an 
40 000 Telegramme die europäisch-indischen Linien. Ein Brief brauchte durch 
schnittlich 42 Tage, um von Europa nach Indien, Australien oder China zu gelangen, 
ein Telegramm nicht mehr als höchstens zwei Tage. Dies ergibt für jedes Telegramm 
einen Gewinn von 40 Tagen, für die 40 000 Telegramme somit einen Zeitgewinn von 
40 Jahrhunderten; die nämliche Berechnung auf die Telegramme angewendet, welche 
jährlich die transatlantischen Kabel durchlaufen, ergibt einen noch höheren Zeitgewinn, 
so daß durch die gegenwärtig bestehenden transozeanischen Telegraphen in jedem Jahre 
die Zeit von mehr als 10 000 Jahren gewonnen wird. 
Von besonderer Wichtigkeit ist natürlich die möglichst weite Verzweigung eines gut 
organisierten Telegraphennetzes in Staaten von großer Ausdehnung oder in Reichen, deren 
Teile durch weite Entfernungen getrennt sind, wie Großbritannien mit seinen indischen 
Besitzungen und Kolonien, ferner das weit ausgedehnte russische Reich, endlich Amerika. 
Über die mehrfache telegraphische Verbindung zwischen England und Indien ist schon 
früher gesprochen worden; der Dienst in Indien selbst ist auf allen Stationen des weit 
verzweigten Telegraphennetzes vortrefflich geregelt, und die Beförderung der Telegramme 
erfolgt mit großer Präzision wie auf den besten europäischen Telegraphenämtern, obschon 
auf allen Stationen auch Hindus beschäftigt sind, die sich übrigens für diese Thätigkeit 
besonders geschickt zeigen. Durch die neuere Gebührenberechnung unter Einführung des 
Worttariss ist der Verkehr bedeutend erleichtert und beträchtlich erweitert worden. Im 
Jahre 1896 umfaßte das indische Telegraphennetz 80 993 km Linien mit 249 267 km 
Leitung; in demselben Jahre wurden dort 5 713 227 Telegramme befördert. Die Gesamt 
einnahme belief sich auf 21 583 585 Frank. 
Weiterhin haben die Engländer auch für eine gute Telegraphenverzweigung in 
ihren Besitzungen am Kap der guten Hoffnung Sorge getragen, wo im Jahre 1889 
7257 km Linie mit 18 219 km Leitungen und 404 Telegraphenanstalten dem Verkehr 
übergeben waren. Der früher gebräuchliche Zonentarif ist im Jahre 1882 einem neuen 
Worttarif gewichen, indem für ein gewöhnliches Telegramm bis zu zehn Worten 1 Schilling 
und für jede weiteren fünf Worte 6 Pence als Beförderungsgebühr festgesetzt wurden. 
In Australien selbst haben die Telegraphenlinien ebenfalls schon eine ziemliche Aus 
dehnung erlangt; jede der vier Provinzen, Queensland, Neusüdwales, Viktoria und 
Südaustralien, hat ihr eigenes telegraphisches Netz, das sich täglich weiter ausdehnt; die 
Zahl der im Jahre 1885 durch sämtliche Provinzen sowie durch Tasmanien und Neu 
seeland beförderten Telegramme belief sich auf nahe an 3 Millionen. 
Rußland hat eine außerordentliche Thätigkeit entwickelt, um nach allen Richtungen 
hin Telegraphenlinien über sein weithin gedehntes Gebiet auszuspannen. Trotz aller
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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