Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Entwicklung der Welttelegraphie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Telegraphische Bureaus. Das Fernsprcchwesen. 853 
Ergebnisse dieser Versuche führten zunächst zur ersten Fernsprechverbindung zwischen den 
der Reichspostverwaltung gehörigen Grundstücken in der Leipzigerstraße 15 und in der 
Französischen Straße 33 in Berlin und am 12. November zur Errichtung der ersten 
Telegraphenanstalt mit Fernsprechbetrieb in Friedrichsberg bei Berlin. Der nicht un 
bedeutende telegraphische Verkehr dieses Ortes wickelte sich mit den zu jener Zeit noch 
ziemlich unvollkommenen Apparaten so leicht und sicher ab, daß bereits am 19. November 
die Anordnung zur Einrichtung von weiteren zwölf und am 21. November von weiteren 
sechs Fernsprechanstalten erfolgen konnte. Der Erfolg dieser Maßregel veranlaßte die 
Reichstelegraphenverwaltung, den Fernsprecher als öffentliches Verkehrsmittel dauernd ein 
zuführen. Die großen Vorzüge des Apparats lagen auf der Hand. Derselbe war billig, 
leicht und ohne wesentliche Vorübung, also nahezu von jedermann zu handhaben. Die Reichs 
telegraphenverwaltung befand sich daher in der Lage, auch an solchen Orten Telegraphen 
anlagen zu errichten, wo für die Bedienung des Morseapparates geeignete Personen nicht 
vorhanden waren, und diesem Umstande ist es vornehmlich zu danken, daß die Vermehrung 
der Telegraphenanstalten des deutschen Reichstelegraphengebiets in so außerordentlichem 
Umfange stattgefunden hat. Die nachstehenden Angaben mögen dazu dienen, über die Ent 
wickelung dieses Zweigs der Telegraphie in Deutschland einen Überblick zu gewähren. 
Telegraphenanstalten mit Fernsprechbetrieb waren vorhanden (zu Ende der Jahre): 
1877: 
16 
1885: 3170 
1892: 6628 
1878: 
287 
1886: 3702 
1893: 6983 
1879: 
788 
1887: 4197 
1894: 7317 
1880: 1126 
1888: 4679 
1895: 7778 
1881: 1278 
1889: 5147 
1896: 8243 
1882: 1462 
1890: 5228 
1897: 8579 
1883: 1800 
1884: 2582 
1891: 6404 
1898: 9000 
Zieht man in Betracht, daß zu Ende des Jahres 1898 neben den 9000 Telegraphen 
anstalten mit Fernsprechbetrieb 6169 Reichstelegraphenanstalten mit Morse- rc. Betrieb 
vorhanden gewesen sind, so ergibt sich die gewiß interessante Thatsache, daß zu jenem 
Zeitpunkte bereits 60 Prozent sämtlicher Reichstelegraphenanstalten mittels Fernsprecher 
betrieben wurden. 
Der ursprünglich zur Verwendung gekommene Fernsprecher von Bell ist zunächst 
durch den Siemensschen Fernsprecher mit Signalpfeife ersetzt worden. Alsdann ging 
die Verwaltung dazu über, statt der einfachen Fernsprecher von Siemens sogenannte Fern 
sprechgehäuse mit Siemensschem Fernsprecher und, an Stelle der Signalpfeife, mit Ruhe 
strom, unter Umständen auch mit Jnduktionsströmen betriebene Wecker zu verwenden. Seit 
dem Jahre 1891 sind die Siemensschen Fernsprecher durch Mikrophone ersetzt worden. 
Das Vorgehen der deutschen Telegraphenverwaltung mit der Einführung des Fern 
sprechers in den Dienst des Welttelegraphenverkehrs hat in anderen Ländern nur verhältnis 
mäßig geringe Nachahmung gefunden. Dagegen hat der Fernsprecher namentlich in Amerika 
früher und in ausgedehnterem Maße als in Deutschland Anwendung gefunden für den 
Verkehr in größeren Städten. In den größeren Städten Nordamerikas hatten seit 1872 
Privatgesellschaften von einzelnen Zentralstellen aus nach Privathäusern Telegraphen 
leitungen gelegt, durch welche einfache Signalapparate in Thätigkeit gesetzt werden konnten. 
Man bestellte mittels derselben Boten, rief Polizeibeamte zu Hilfe, meldete Feuersgefahr 
u. a. m. Als dann der Fernsprecher erfunden war, führte man diesen an Stelle der 
Sigualapparate ein, und so waren denn bereits im Jahre 1880 die bedeutendsten Städte 
der Vereinigten Staaten, wie New Jork, Philadelphia, Washington, Baltimore u. a. m., 
mit Stadtfernsprecheinrichtungen versehen. Statt der früheren einfachen Signale war 
es den Teilnehmern an den Stadtfernsprecheinrichtungen nunmehr möglich, einander auf 
schnellstem Wege Nachrichten zukommen zu lassen, Anfragen zu stellen und die Beantwortung 
derselben zu erhalten u. s. w., so daß die Fernsprecheinrichtungen bald für jede Art von 
Geschäftsleuten, namentlich für Kaufleute, Spediteure, Fabrikanten, Ärzte, Apotheker u. s. w. 
ein unentbehrliches Hilfsmittel wurden. Über die bedeutendsten Stadtfernsprecheinrichtungen 
der Vereinigten Staaten Amerikas im Jahre 1895 gibt die folgende Tabelle Auskunft:
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.