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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Entwicklung der Welttelegraphie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

B. IV. Abschnitt. Proportionalität und Progression. 3095 
Bei der im Jahre 1893 eingeführten preußischen Einkommen- 
steuer war der normale Steuerfuß 3 Prozent; die unterste Stufe 
0,6 Prozent, die oberste 4 Prozent. Ermäßigungen genossen 
Einkommen bis 6000 Mark, bei welchen verschiedene, die Leistungs- 
fähigkeit beeinflussende Umstände in Betracht gezogen werden 
konnten. Die österreichische Einkommensteuer vom Jahre 1896 
begann auf der untersten Stufe mit einem Steuerfuß von 0,6 Pro- 
zent und stieg bis 5 Prozent. Die Steigerung des Steuerfußes war 
auf den unteren Stufen langsamer als bei der preußischen Ein- 
kommensteuer. Bei Einkommen unter 10000 Kronen konnten Er- 
mäßigungen eintreten. 
Der Weltkrieg und die Nachkriegszeit haben zu exorbitant hohen 
Steuerfußen — in den höchsten Stufen bis nahe 100 Prozent an- 
steigend — geführt, die jedoch — von einzelnen Steuern abgesehen — 
nur als vorübergehende Erscheinung betrachtet werden können. Die 
deutsch-österreichische Einkommensteuer vom Jahre 1920 setzt für 
Einkommen über 1200000 Kronen 60 Prozent fest usw. 
23. Mathematische Berechnung des Steuerfußes. 
Die richtige Formel für den progressiven Steuerfuß ist auch ein 
Problem der Mathematik. Mit diesem Problem haben sich Cohen, 
Pierson, Gobbi, Edgeworth u. a. befaßt. Sehr richtig ist 
die Bemerkung Gobbi’s, daß die Formel für den progressiven 
Steuerfuß nicht willkürlicher zu sein braucht, als welche Formel 
immer, sobald vom Terrain der Theorie auf das der Praxis über- 
gegangen werden muß *). 
24. Differenzierung des Steuerfußes nach der 
Steuerquelle (fundiertes, unfundiertes Einkommen). 
Einzelne Vertreter der Finanzwissenschaft — wie Mill — ver- 
werfen wohl die Progression nach der Größe des Einkommens resp. 
Vermögens, treten aber für eine Progression mit Rücksicht auf die 
Quelle oder die Art des Einkommens resp. Vermögens ein. Bei 
der Unterscheidung des Einkommens nach der Quelle, der Art, 
kommt namentlich die Unterscheidung des aus Arbeit und des aus 
Vermögen stammenden Einkommens, des sogenannten fundierten 
und unfundierten Einkommens in Betracht. Das aus Vermögen 
stammende Einkommen soll stärker besteuert werden, als das aus 
Arbeit stammende. Jenes ist beständiger, dieses veränderlicher; 
jenes verursacht ein Minimum von Mühseligkeit, dieses erfordert 
Anstrengung und Mühe; jenes hat keine weitere Funktion zu er- 
') In der englischen Einkommensteuerenquete‘' wurde gegen die mathe- 
matische Formel Edgeworth’s ein starker Angriff nicht ohne Sarkasmus 
gerichtet (British Income tax reform, American Economie Review 1920 Sept.). 
Földes, Finanzwissenschaft. 2. Aufl. 20 
x
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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