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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

Metadata: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1005178828
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18208
Document type:
Monograph
Author:
Altenrath, Johannes http://d-nb.info/gnd/1023399458
Title:
Die Fabriksparkasse
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 96 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Bestimmungen für Spareinrichtungen, Satzungen und Flugblätter
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

157 
15. Juli 1803 den Amschel Mayer Rothschild in Betracht der 
ihm bei verschiedenen Gelegenheiten gut und treu geleisteten 
Dienste zu seinem Wirklichen Hoffaktor, und mit dieser Charge 
waren ebenfalls Freiheiten und Privilegien verbunden. Auch be 
stimmte derselbe Fürst am 29. August 1803, daß seinem Hoffaktor 
zur Belohnung seiner bisher treu geleisteten und zur Aneiferung 
weiterer ersprießlichen Dienste ein Stoß gemischten Holzes aus 
den herrschaftlichen Forsten unentgeltlich in seine Behausung ge 
führt werde. Am 19. Dezember 1803 ernannte auch der Johanniter 
meister Fürst Ignaz den Amschel Mayer Rothschild zu seinem 
Hoffaktor und bezog sich dabei auf die Verdienste, die der alte 
Rothschild dem deutschen Johanniter-Meistertum geleistet habe. 
Es ist anzunehmen, daß diese Verdienste nicht lediglich in der 
Bemühung um die oben erwähnte Anleihe des Johanniterordens 
bestanden haben (s. S. 47 f.). Die Geldgeschäfte bei der Thurn und 
Taxisschen Generalkasse hatten zur Folge, daß am 4. Januar 1804 
Fürst Karl Anselm von Thurn und Taxis, Erb- und Postmeister im 
Heiligen Römischen Reich, den Amschel Mayer ebenfalls zu seinem 
Hoffaktor ernannte, nachdem der Vater darum nachgesucht hatte. 
Diese vielfachen Ernennungen wurden natürlich weniger aus 
ehrgeizigen als aus geschäftlichen Rücksichten erworben. Sie sollten 
als Empfehlungen dienen. Es gab damals ebenso wie heute reelle 
und unreelle Geschäftsleute. Der Besitz eines Hoftitels aber bot eine 
gewisse Gewähr, daß der Inhaber seine Tüchtigkeit und Redlichkeit 
bereits erwiesen hatte. Er konnte sich bei vorkommenden neuen 
Gelegenheiten auf seinen Titel berufen, wie Rothschild das in seinen 
früheren Jahren gegenüber dem Landgrafen von Hessen tat. Auch 
waren die materiellen Erleichterungen, die ein solches Patent dem 
Inhaber unter Umständen gewähren konnte, wertvoll genug, um 
solche Bemühungen zu rechtfertigen. 
Unterm 27. September 1810 wurde der schon mehrfach er 
wähnte Gesellschaftsvertrag zwischen Rothschild und seinen Söhnen 
Amschel Mayer, Salomon Mayer und Callmann Mayer abgeschlossen, 
und die Firma unter der Bezeichnung Mayer Amschel Rothschild 
und Söhne weitergeführt, ln demselben Jahre trat das Haus Roth 
schild auch in rege Geschäftsverbindung mit der Regierung des 
Großherzogtums Frankfurt. Meyer Amschel stand mit dem Fürsten 
Primas Karl von Dalberg schon im Jahre 1806 auf bestem Fuß und 
erfreute sich seiner besonderen Gnade. Seiner Anregung und fort-
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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