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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Weltwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

922 
Die Weltwirtschaft. 
letzten Gewerbezählungen ergibt sich, daß die Zahl der Betriebe im Handel und Verkehr, 
einschließlich der Gast- und Schankwirtschaften von 700 332 im Jahre 1882, auf 955 684 
im Jahre 1895 gestiegen ist. Die Zahl der Selbständigen in diesen Gruppen stieg 
von 668 729 auf 846 655, das ist um 26,6 °/ 0 . Auch im Gewerbe selbst hat die moderne 
Entwickelung auf einzelnen Gebieten neue Erwerbsmöglichkeiten für den kleinen und 
mittleren Betrieb geschaffen. Es sei hier nur auf die zahlreichen Gewerbe hingewiesen, 
welche sich mit der Reparatur großindustriell hergestellter Waren beschäftigen und erst 
in dem Augenblicke überhaupt entstehen konnten, wo die massenhafte und billige Erzeugung 
des Großbetriebes aus den betreffenden Waren einen Gegenstand des Massenverbrauches 
machte. Als Beispiele seien nur angeführt die Uhren, die erst seit ihrer billigen, fabrik 
mäßigen Herstellung ein ganz allgemein verbreiteter Gebrauchsgegenstand wurden, das 
Fahrrad, die Nähmaschine und anderes mehr. Ein neues Feld der Bethätigung erwuchs 
dem Kleinbetriebe auch daraus, daß die oberen Gesellschaftsklassen sich in dem Maße als 
die vom Großbetriebe hergestellten Massenwaren in den allgemeinen Verbrauch ein 
dringen, zur Befriedigung ihres Luxusbedürfnisses dem Verbrauch mit der Hand ge 
arbeiteter Waren zuwenden, die dem besonderen Bedürfnisse des Bestellers Rechnung 
tragen und den Stempel der Persönlichkeit an sich haben. Nicht nur das Kunstgewerbe 
ist auf diese Weise auf eine gesicherte Grundlage gestellt worden, auch in zahlreichen 
anderen Gewerben, so insbesondere in der Bekleidungsindustrie, ist hierdurch dem kleinen 
und mittleren Betriebe ein stetig sich erweiterndes Feld der Bethätigung gesichert. 
Endlich darf man auch die Möglichkeit nicht unterschätzen, daß auf dem Wege der 
Association dem Handwerk die neue Betriebsform dienstbar gemacht wird. Wie die 
Verhältnisse der arbeitenden Klassen eine befriedigende Gestaltung erst von dem Augen 
blicke an erfahren konnten, als die Arbeiter zur Koalition schritten, ivird auch die Lösung 
der Haudwerkerfrage in einem für diesen Stand günstigen Sinne davon abhängen, ob 
das Handwerk der Associationsidee mit Erfolg sich zu bemächtigen vermag. 
Die industrielle Entwickelung der wichtigsten Staaten. 
Wir gehen nunmehr zu einer Besprechung der industriellen Entwickelung der 
wichtigsten Staaten über, soweit die vorhandenen statistischen Materialien eine derartige 
vergleichende Darstellung gestatten. 
In den Agrarstaaten Osteuropas, wie in Rumänien, Rußland, Ungarn, 
befindet sich die industrielle Entwickelung noch in ihren Anfängen. Ihren Ausgangs 
punkt hat sie in diesen Ländern meist von der Ausbeutung vorhandener Naturschätze 
genommen, welche in vielen Fällen mit Hilfe ausländischen Kapitals erfolgte. So sind 
die großen Eisen- und Kohlenwerke in Südrußland, die Anlagen zur Ausbeulung der 
Napthaquellen in Baku, die metallurgischen und Bergwerksanlagen im Ural und an der 
Wolga zum großen Teile durch belgisches, englisches, französisches und deutsches Kapital 
ins Leben gerufen. Bon großer Bedeutung für die Entwickelung der Industrie in diesen 
Ländern sind die Bestrebungen ihrer Regierungen, das Land in Bezug auf die industrielle 
Produktion vom Ausland unabhängig zu machen und die Entstehung einer eigenen 
Industrie zu fördern. In erster Linie kommen dabei die Zollmaßnahmen in Betracht. 
Die vielfach prohibitiven Zölle, mit denen Rußland seine Grenzen abschloß, bewogen 
zahlreiche ausländische Unternehmer, die sich vor die Unmöglichkeit gestellt sahen, ihre 
Erzeugnisse bei dem erhöhten Zolle nach Rußland einzuführen, dazu, in Rußland selbst 
Fabriken zu errichten und so wenigstens den Gewinn der Fabrikation sich zu sichern. 
Die auf diese Weise entstandenen Fabriken waren dann die Vorbilder für den heimischen 
Unternehmungsgeist und die Quellen, aus denen ein geschulter Arbeiterstand hervorging. 
Unter dem Schutze dieser und ähnlicher Regierungsmaßnahmen ist Rußland heute bereits 
in den Besitz einer kräftig entwickelten Eisen-, Metall-, Textil- und Papierindustrie ge 
langt, die, wenn sie auch den heimischen Bedarf noch lange nicht zu decken vermag, doch 
schon mitgezählt werden muß. Auch die landwirtschaftlichen Gewerbe, namentlich die 
Zuckerfabrikation und Spiritusbrennerei, zählen in der Regel zu denjenigen, die in der 
Entwickelung vorangehen. Im übrigen zeigt der Gewerbefleiß des europäischen Ostens
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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