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Die deutsche Wirtschaft

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Bibliographic data

Full text: Die deutsche Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Weltwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die wirtschaftliche Bewegung
  • 2. Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft
  • 3. Wirtschaft und politische Parteien
  • 4. Die Wirtschaft und die soziale Frage
  • 5. Industrie und Finanz
  • 6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels
  • 7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschaft
  • 8. Reichsverfassung und Wirtschaft
  • 9. Wirtschaft und Reparationspolitik
  • 10. Wirtschaftliches Organisationswesen
  • 11. Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit
  • 12. Die menschlichen Kräfte in der Wirtschaft
  • 13. Wirtschaftliche Betriebsmethoden
  • 14. Gewerblicher Urheberschutz
  • 15. Kommunale Wirtschaftsbetriebe
  • 16. Deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu Österreich
  • 17. Die angewandten Naturwissenschaften im Dienste der Wirtschaft
  • 18. Wirtschaft und Steuerpolitik
  • 19. Die Gesundung der Währung in Deutschland
  • 20. Qualitätsarbeit
  • 21. Verkehrspolitische Aufgaben der Deutschen Reichspost
  • 22. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschiffahrt
  • 23. Deutsche Wasserstraßenpolitik
  • 24. Verkehrspolitische Aufgaben der Reichseisenbahn
  • 25. Luftfahrt in Wirtschaft und Politik
  • 26. Messen und Ausstellungen
  • 27. Banken und Industrie
  • 28. Der Binnengroßhandel
  • 29. Die staatspolitische Bedeutung der Landwirtschaft
  • 30. Die wirtschaftliche Einstellung der öfentlichen Verwaltung
  • 31. Die wirtschaftliche Einstellung der Rechtspfege
  • 32. Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft
  • Index

Full text

Wirtschaft‘ und Steuerpolitik, 267 
Augen halten. Bis zum Januar 1924 waren wir schon durch den 
Versailler Vertrag handelspolitisch absolut eingeengt, und in der Zeit, 
bis der Abschluß von Handelsverträgen mit den Hauptländern, mit 
denen wir in wirtschaftlichen Beziehungen stehen, vorliegt, muß die 
Unsicherheit und Unklarheit auf handelspolitischem Gebiet, verbunden 
mit starken Beschränkungen, denen unser Export noch in vielen Län- 
dern begegnet, die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft ganz außer- 
ordentlich beengen, 
Deutschland ging bekanntlich vor dem Kriege mit seiner sozialen 
Gesetzgebung und der Fürsorge für die schwächeren Kreise der Bevöl- 
kerung allen anderen Ländern der Welt voran. Der Krieg und die Nach- 
kriegszeit hat uns eine ganz außerordentliche Fülle von neuen sozialen 
Gesetzen gebracht, von denen ein großer Teil theoretisch und ideal 
wünschenswert und berechtigt sein mag. Man muß sich aber darüber 
klar sein, daß auch die Mittel hierfür letzten Endes von der Wirtschaft 
und der Produktion aufgebracht werden müssen und daß die sozialen 
Leistungen, die die Wirtschaft direkt zu erfüllen hat oder mit Hilfe von 
besonderen aus der Wirtschaft entnommenen Abgaben durch staatliche 
Organe erledigt werden, nur in dem Ausmaße zu verantworten sind, als 
sie aus Überschüssen der Produktion finanziert werden können. Eine 
Überspannung, die der Produktion zu starke Lasten auferlegt, ihre Lei- 
stungsfähigkeit und ihren Wettbewerb auf dem Auslandsmarkt hemmt, 
muß naturnotwendig über kurz oder lang die soziale Fürsorge selbst 
untergraben, insofern entweder die Lasten eines Tages nicht mehr auf- 
gebracht werden können, oder eine übermäßige Belastung durch solche 
Aufwendungen mit dazu beiträgt, die Arbeitsmöglichkeiten zu ver- 
ringern, Die soziale Belastung für das Jahr 1924 betrug ohne 
öffentliche Mittel 1692 Millionen Mark, mit Einschluß der Staats- 
zuschüsse 1923 Millionen Mark. Durch die neue Gesetzgebung und 
die Änderung verschiedener Versorgungsgesetze beträgt die soziale 
Belastung für die Zukunft rund 2,7 Milliarden Mark. Wenn man die 
Zahl der Versicherten jetzt und in der Vorkriegszeit mit 18 Millionen 
einsetzt, so bedeutet das eine jährliche Belastung auf den Kopf des 
Versicherten von 155 M., während 1913 rund 68 M. auf den Kopf des 
Versicherten entfielen, Die gesamte soziale Belastung einschließlich 
der staatlichen Mittel — denn diese müssen ja auch in Form von 
Steuern von der Wirtschaft aufgebracht werden — ist also gegenüber 
1913 um rund 100 % gestiegen. Man hat berechnet, daß die Durch- 
schnittsbelastung des Arbeitslohnes des gewerblichen Arbeiters heute 
10,9 % beträgt, in manchen Berufsgruppen ist diese Belastung noch 
wesentlich höher und erreicht sogar den Betrag von 32 % der Lohn- 
summ.. 
“a.
	        

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Hours and Earnings of Men and Women in the Hosiery Industry. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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