Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Weltwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Ter Welthandel. 947 
Majolika, Steingut und anderen keramischen Waren 23%, an Porzellan 64% der ge 
samten heimischen Erzeugung im Auslande abgesetzt. Die Papierindustrie sendet 20% 
ihrer Erzeugung an Zellstoff und 12 % ihrer Papierzeugung über die Grenze, un 
gerechnet der Ausfuhr an Papierwaren. Von den Erzeugnissen der Maschinenindustrie 
gehen 10—15%, von jenen der Eisenindustrie in einzelnen Branchen noch weit mehr 
ins Ausland.*) 
Im ganzen stellt sich die Bilanz zwischen Ein- und Ausfuhr des deutschen Spezial 
handels im Jahre 1898 folgendermaßen: 
Einfuhr Ausfuhr 
Rohstoffe für Jndustriezwecke . . . 2246,8 Mill. Mark 856,4 MM. Mark 
Fabrikate 1015,1 „ „ 2396,1 „ „ 
Nahrungs- und Genußmittel, Vieh _. 1819,1 „ „ 504,1 „ „ 
Zusammen 508ü,7Mill7Maü 3756,%Mill7Mark. 
Es ergibt sich somit aus der Bilanz des deutschen Außenhandels ein durch die 
Ausfuhr nicht gedecktes Passivum von 1324,1 Millionen Mark. 
Ähnlich liegen die Verhältnisse auch in den anderen großen Industriestaaten Europas. 
England hat, seitdem es die Interessen seiner Landwirtschaft der ungestörten Entwickelung 
seiner Industrie zuliebe preisgegeben, eine Mehreinfuhr von 7—8 Milliarden an land 
wirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen. Seine Ausfuhr hat sich noch ungünstiger 
entwickelt als die deutsche; sie betrug im Jahre 1898 4767 Millionen, während sic in 
früheren Jahren weit höhere Beträge ausmachte, so im Jahre 1890 5383,g Mill. Mark. 
Seit fast zwei Jahrzehnten schwankt sie bhne dauernde Zunahme zwischen 4% und 
5 Milliarden, dagegen nimmt die englische Einfuhr fast beständig zu, so daß das Passivum 
der englischen Handelsbilanz von zwei Milliarden zu Anfang der 80 er Jahre auf drei 
Milliarden im Jahre 1898 gewachsen ist. Weniger groß ist die Unterbilanz in Frank 
reich, sie betrug 778,s Millionen Mark. Auch Belgien wies im Jahre 1898 einen 
Überschuß der Einfuhr über die Ausfuhr im Betrage von 208, Holland einen solchen 
von 346,2, die Schweiz von 302 Millionen Mark auf, und in allen diesen Staaten ist 
das Überwiegen der Einfuhr über die Ausfuhr eine andauernde Erscheinung. 
Es ist klar, daß diese ständige Wiederkehr eines Fehlbetrages im Warenhandel zu 
einer steigenden Verschuldung an das Ausland und schließlich zu den schwersten volks 
wirtschaftlichen Krisen führen muß, wenn er nicht ans anderen Aktivposten der Volks 
wirtschaft gedeckt werden kann. In erster Linie kommen hierfür die Einnahmen ans 
dem Verkehrswesen in Betracht. Die Verfrachtung fremder Waren auf Eisenbahnen, 
namentlich im Dnrchzugsverkehre, der Verdienst der Spediteure, insbesondere aber die 
Einnahmen aus der Seeschiffahrt gehören hierher. Für das Deutsche Reich werden die 
Einnahmen aus der Reederei auf den Betrag von 300 Millionen geschätzt, und auch 
von dem Betriebsüberschusse der Eisenbahnen, der jährlich rund 725 Millionen Mark 
beträgt, entfällt gewiß ein nicht unbeträchtlicher Teil auf die Beförderung ausländischer 
Waren. Für Länder, in denen, wie z. B. in der Schweiz, der Fremdenverkehr ein be 
sonders starker ist, so daß er den Verkehr der eigenen Staatsangehörigen in das Ausland 
überwiegt, fallen auch die hieraus fließenden, oft nicht unbeträchtlichen Einnahmen in die 
Wagschale. Auch der Gewinnüberschuß der Versicherungsgesellschaften, der allein 
bei der Lebensversicherung in Deutschland schon 4% Millionen Mark beträgt, stellt einen 
Aktivposten der Volkswirtschaft dar, soweit die Versicherungsgesellschaften ihre Thätigkeit 
auf das Ausland erstrecken und ihr Überschuß aus ausländischen Versicherungen herrührt. 
Ferner dienen der Deckung des Defizits im Warenhandel die Verdienste, welche in 
ländische Kapitalisten an fremden, auf den inländischen Börsen gehandelten Wert 
papieren und Anleihen und durch Operationen an fremden Börsen machen. Welche 
Bedeutung diese Einnahmequelle besitzt, geht daraus hervor, daß im Jahre 1897 890, 
und im Jahre 1898 2534 Millionen Mark an ausländischen Werten (dem Nominal- 
*1 Vergleiche die Übersicht auf Seite 939 f. 
119*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.