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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

98 
II. Der Geldmarkt. 
zur Mite des vorigen Jahrhunderts im Merkantilismus gearbeitet hatten 
blieb mancher Ueberrest aus jenen Tagen erhalten. 
Oie zu diesem Zweck von der modernen Lankpraxis angewendeten 
Mittel lassen sich in zwei Gruppen scheiden: Maßnahmen zur Herbei 
führung der zeitlichen Ausgleichung zwischen den Zeitpunkten günstiger 
und ungünstiger Zahlungsbilanz und Maßnahmen zur Einwirkung auf 
wirtschaftliche Transaktionen, welche die Zahlungsbilanz beeinflussen. 
25. Maßnahmen zur Herbeiführung der zeitlichen Ausgleichung 
zwischen Zeitpunkten günstiger und ungünstiger Zahlungsbilanz. 
Zm Sinn der zeitlichen Ausgleichung zwischen den Momenten 
günstiger und ungünstiger Zahlungsbilanz wirkt der große Apparat 
des internationalen Ueberweisungsverkehrs: Oer stark ausgebildete 
Verkehr zwischen den Kreditbanken verschiedener Reiche (den „Korre 
spondenten"), der postanweisungs- und postscheckdienst gleichen um 
somehr Forderungen und Gegenforderungen aus, je länger der Zeit 
raum bis zur Abrechnung lauft und je mehr der schuldenden Organi 
sation gestattet ist dem Gläubigerland durch Scheck auf ein drittes Reich 
zu zahlen, gegen welches die Anstalt einen Rreditsaldo besitzt. Oie 
Notenbanken selbst haben bisher zur Ausgestaltung dieses Ver 
kehrs nichts beigetragen, wenn wir von dem Giroübsreinkommen 
zwischen den Zentralbanken der drei skandinavischen Staaten absehen. 
Oie Furcht, daß ein auswärtiger Staat durch einen derartigen Giro 
verkehr Einfluß auf den Goldbestand der Notenbank gewinnen und sie in 
kritischen Tagen schwächen könnte, hat bisher die von Julius Wolf 
und dem mitteleuropäischen Wirtschaftsverein angeregte Giroverbin 
dung zwischen den Notenbanken nicht zur Wirklichkeit werden lassen, 
und auch die Vorschläge zur Errichtung internationaler Abrechnungs 
stellen sind noch nicht zur ernsthaften Diskussion vorgeschritten. 
Ersparnis der Goldsendungen durch Ueberbrückung des Zeitraums 
zwischen der Entstehung der Forderung des Auslandes und der Gegen 
forderung auf das Ausland ermöglicht der internationale Rreditver- 
kehr/ ein Land hat zum Beispiel an ein anderes in einem Monat mehr 
Waren geliefert als von diesem bezogen und einen Teil der Sendungen 
dreimonatlich kreditiert,- wenn nun das Schuldnerland zur Zeit der 
Fälligkeit der Rredite fällige Gegenforderungen — zum Beispiel aus 
Mehrlieferungen von Waren, die kurzfristig bezahlt werden, aus einer 
im Gläubigerland untergebrachten Anleihe u. dgl. — besitzt, so können 
Goldsendunge.n von Land zu Land unterbleiben. Würde zum Beispiel
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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