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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

274 
65. Die Konzentration der Kreditbanken. 
die im Geldmarktkredit allein ihre Dividende verdienen, wie die fran 
zösischen und englischen Institute, können aus das einträglichere aber 
risikenreich ete Anlagekreditgeschäft verzichten. Die New Porter Banken 
legen den größten Teil der ihnen direkt oder als Rassenreserve der Pro 
vinz übergebenen Einlagen aus diesem Grunde im Effektenkredit an. 
Oer alten Lokalbank und dem Provinzbankier war manches Geschäft 
zu groß, den Leitern der heutigen Riesenbanken ist vieles zu klein. Dem 
Direktor eines solchen Instituts wird es oft näher liegen, ungeachtet 
des erhöhten Risiko, eine mäßige Zahl sorgsam gewählter Rapitalkredite, 
die er dauernd kontrolieren kann, als eine vielfach größere Zahl kleiner 
Rredite zu gewähren. Man möchte meinen, daß durch die Zunahme 
des Wohlstandes Leihkapital in allen Zweigen in unsern Tagen durch 
schnittlich leichter zu erlangen sei als vor einer Generation, und dafür 
scheint ja auch die Tatsache zu sprechen, daß die Banken aus ihrer ehe 
maligen Zurückhaltung herausgetreten sind und sich nicht mehr von 
den Runden aufsuchen lassen, sondern sie selbst aufsuchen. Das Wort: 
„Banking is a profession not a trade", hat seine Wahrheit längst ein 
gebüßt, aber nicht alle Quellen des Leihkapitals fließen aus der 
Großbank mit gleicher Ergiebigkeit: im reichen Frankreich gibt es für 
die heimische Industrie aus Gründen der Bankorganisation keinen An 
lagekredit, während der Effektenkredit von den Oemarcheurs den Dienst 
mädchen ins Haus getragen wird. 
Einer der führenden englischen Bankpraktiker hat vor wenigen 
Iahren das ernste Wort gesprochen, es scheine ihm zweifelhaft, ob Eng 
land seine große wirtschaftliche Position erlangt hätte, wenn in seinen 
Entwicklungsjahren die Banken so vorgegangen wären wie sie dies gegen 
wärtig tun. Dieses Wort läßt tief blicken. Die Großbanken haben Ten 
denz und Wacht die Rap Italien, auf die sie Einfluß üben, in jene Rich 
tung zu lenken, die ihrer Organisation am besten paßt, und der Einzelne 
kann dagegen kaum erfolgreich ankämpfen. 
Rießer hat mit Recht auf die Möglichkeit hingewiesen, durch die Ron- 
zentrationsbewegung nationale und kulturelle Gesichtspunkte in das 
Wirtschaftsleben hineinzutragen; die Banken, die nicht von der Hand 
in den Wund leben müssen, können, soweit dies mit den Gewinnerzie 
lungsabsichten in Einklang steht, leichter nationale Momente berücksich 
tigen, ihre Leitungen haben einen weniger kaufmännischen, mehr gou- 
vernementalen Charakter als jene der Lokalbanken. — 
Die Entwicklung der Kartelle in Deutschland, Oesterreich und Ruß 
land, die Ausbreitung der Trusts in den vereinigten Staaten ist durch 
entschiedene Unterstützung der Großbanken gefördert worden. Die
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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