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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

65. Oie Konzentration der Kreditbanken. 
277 
banken alle Türen verschlossen? Monopol im Finanzgeschäft würde 
dann Hemmung der Unternehmungstätigkeit bedeuten, und man kann 
sich leicht vorstellen, welche Sorge die Aufwerfung dieser Frage in einem 
aufstrebenden Wirtschaftsreich auslösen müßte. 
Oie money trust-gnquete hat kein positives Ergebnis geliefert — 
ihre Fragen haben der Entwicklung zu weit vorgegriffen. Oie Verein 
barungen unter den großen Banken umfassen nur bestehende regel 
mäßige Verbindungen, ergreifen aber nirgends das ganze Finanzgeschäfts 
die Ablehnung an einer Tür bedeutet darum nicht die Ablehnung an 
allen. 
Aber die Zahl der Röpfe, die über große Finanzierungsftagen zu 
entscheiden haben, ist durch die Ronzentrationsbewegung außerordent 
lich verringert worden. Oer Leiter der Oiskontogesellschaft hat den 
Mitgliedern der Aldrichkommission gegenüber erklärt, daß in Deutsch 
land vier Banken in Finanzgeschäften maßgebend sind, und in den ver 
einigten Staaten ist die Ziffer nicht größer. Zm heimischen Ronsortial- 
geschäft ist die Zahl der Mitdenkenden und Mittätigen verringert worden 
und das internationale Finanzgeschäft wird in wenigen festen Verbin 
dungen gepflegt. Oer Reichtum an gestaltenden Ideen und die Be 
weglichkeit in schwierigen Situationen ist dadurch nicht eben erhöht wor 
den. Selbst die Besitzer großer vermögen haben sich daran gewöhnt 
die Banken an ihrer Stelle denken zu lassen, und man würde im heutigen 
Deutschland vergeblich einen kapitalkräftigen selbständigen Finanz- 
mann suchen. Oie Leiter der Großbanken selbst stellen aber einen wesent 
lich andern Tgp dar als die Direktoren der vorangegangenen Generation, 
die die Banken begründet hatten: Sie haben nicht mehr durch kühn kon 
zipierte Geschäfte ihrer Bank Namen zu schaffen und sich durchzukämpfen: 
der Ruf ihrer Bank steht schon fest, und höher als der Wunsch nach dem 
Erfolg wiegt die Furcht vor dem Mißerfolg, der auf die Einleger ab 
schreckend wirken könnte. Oer gegen die deutschen Banken erhobene 
Vorwurf, daß sie „Spekulationsbanken" seien, ist verstummt, seitdem 
der Nachweis erbracht wurde, daß das reguläre Geschäft die stark über 
wiegende, noch immer wachsende T)uote des Reingewinns liefert,- aber 
man hat bei aller Anerkennung dieser Entwicklung versäumt die Frage 
auszuwerfen, wie die Lücke ausgefüllt werden könnte, da doch dis Rre- 
ditbanken die frei verfügbaren Rapitalien zum weitaus größten Teil 
an sich gezogen haben. Zn den letzten Zähren schon wurde in Deutschland 
über die geringen Möglichkeiten der Entwicklung von überseeischen Unter 
nehmungen geklagt, die ja fast immer ein Risiko in sich enthalten — und 
leider haben sowohl die Abweisenden wie die Abgewiesenen von ihrem
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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