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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

20 
II. Der Grldmarkt. 
„Markt" nicht eigentlich die Rede sein kann. Vas trifft aber nicht zu. 
Oer Markt inr Sinn unserer Wirtschaft wird dadurch charakterisiert, 
daß die Teilnehmer an demselben die Bedingungen, zu welchen ihre 
Konkurrenten bieten, abschätzen können; in diesem Sinn ist der Markt 
begriff bei den Geldmarktkrediten gegeben; eine örtlich konzentrierte 
Marktorganisation besteht nur für den Verkehr in Primadiskonten, 
Devisen und Ultimogeld, dem „Geldmarkt im engeren Sinn". 
Oie Bedeutung der einzelnen formen des Betriebskredits für die 
bankmäßige Unlage lassen sich am deutlichsten durch Schilderung ihrer 
Wirkung im Produktion?- und Verkehrsprozeß darstellen,- wir wählen 
die Laumwollverarbeitung als Beispiel. 
7. Der RembursKredit. 
Ein europäischer Händler kauft Baumwolle in den Vereinigten 
Staaten; er kann die Ware nicht sofort bezahlen, da sie ja zuerst nach 
Europa kommen muß und auch nach ihrer Ankunft einige Zeit ver 
gehen mag, bis sich genügend Käufer finden. Oer kaufmännischen 
Situation würde es entsprechen, wenn der amerikanische Pflanzer 
(den amerikanischen Händler schalte ich der Einfachheit halber aus der 
Darstellung aus) auf den europäischen Händler einen Wechsel ziehen 
würde. Oer Name des europäischen Händlers ist aber in der Union 
unbekannt, und wenn der Farmer den Wechsel mit der Unterschrift 
des Händlers zu seiner Bank in Texas tragen würde, so würde sich diese 
in den meisten Zöllen weigern den Wechsel zu diskontieren. 
Aus diesem Grund ersucht der Händler eine europäische Bank, 
bisher meist ein in London ansässiges Institut, ihm einen Remburs- 
(Nachnahme)kredit zu gewähren, das heißt an seiner Statt zu akzep 
tieren, wogegen als Sicherung die Baumwolle verpfändet wird. Oie 
Lank gibt zum Beispiel einen Remburskredit von 30.000 £, sie ermäch 
tigt den europäischen Händler, auf sie bis zu dieser höhe zu ziehen; der 
Vertreter der Lank in den vereinigten Staaten folgt das Akzept dem 
Baumwollpflanzer nur unter der Bedingung aus, daß ihm die die 
Versendung der Baumwolle bescheinigenden Bahndokumente über 
geben werden; bei Uebergabe der Ware auf ein nach Europa fahrendes 
Schiff werden die Lahn- gegen die Schiffskonossements ausgetauscht; 
bei der Ankunft im europäischen Hafen wird die Ware in ein Lager 
haus eingelagert und an Stelle des Ladescheins tritt der Lagerschein; 
die Bank hat somit die ganze Zeit hindurch völlige Deckung, jene Zölle 
ausgenommen, in welchen die Bank dem Händler die waren (in Eng-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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